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GESTALTE(N) Ausgabe 148

Schon eine genauere Prüfung der Fenster- elemente zeigt o, dass sich Holzsubstanz und Konstruktion in einem erstaunlich guten Zustand befinden. Mit Fachwissen, hand- werklichem Geschick und den passenden Materialien werden fast alle Fenster wieder funktionsgerecht und schön. Beim alten Schulgebäude in Bad Pirawarth wäre es bauhistorisch schade und auch in puncto Wirtschalichkeit ein Riesenfehler gewesen, die alten nach außen öffenbaren Kastenfenster mit den noch im Originalzu- stand erhaltenen mundgeblasenen Fenster- scheiben auszuwechseln. In diesem Sinne entsandte Bürgermeister Jantschitsch einen „Sonderbeauragten“ für das Unternehmen Fenstersanierung nach Mauerbach, um sich dort mit den Restaura- teuren auszutauschen. Herr Wallner, seines Zeichens Schulwart der Gemeinde und gelernter Tischler, kehrte mit jeder Menge Know-how und viel Enthusiasmus zurück und ging sogleich ans Werk. „Zuerst werden die Gläser vorsichtig aus den Profilen entfernt und anschließend die alte Farbe rein mechanisch durch Abschaben und Schleifen entfernt. Erst jetzt zeigt sich, ob auch Tischlerarbeiten anfallen. Wenn keine vermorschten Teile zu Tage treten oder diese durch neue Holzteile ausgetauscht wurden, kann dann die neue Leinölfarbe aufgetragen werden.“ erläutert Wallner. Unter seiner fachmännischen Anleitung wurden bereits zehn Fenster der Gebäude- front instandgesetzt, weitere werden folgen. Wallner abschließend: „Für uns ist das Projekt ein voller Erfolg. Die bewährten und sanierten Fenster werden wieder viele Jahre lang zuver- lässig funktionieren, und das freut mich ganz besonders.“ 18 GESTALTE(N)GESTALTE(N) * Schulwart & Tischler Wallner und Restaurator Mosler Gelebte Baukultur statt Wegwerfmentalität

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