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GESTALTE(N) Ausgabe 148

33GESTALTE(N) ie Ausläufer des Weinviertels kurz vor Wien, die Donau nicht weit, der Bisam- berg ganz nah und mitten drinnen, ein architektonischesHighlight-dasFlorianBerndl Bad, wieder zu neuem Leben erweckt von den Architekten Hannes und Werner Zita. Das alte Bad hatte 35 Jahre am Buckel: „Der Bau hatte die klassischen Mängel der 1970er Jahre“, so Architekt Werner Zita, Reparaturen ohne Ende waren die Folge und nachdem auchderSauna-oderGastronomiebereichnicht mehr dem heutigen Standard entsprachen, entschlossen sich die beiden betreibenden Gemeinden zu einer Generalsanierung. Altes im neuen Gewand Das größte Manko des Bestandsgebäudes war die komplett geschlossene eingangsseitige Fassadenfront, hinter der sämtliche Haus- technikinstallationen untergebracht waren und dadurch den dahinter liegenden Räumlich- keitenjeglichesTageslichtnahmen.Einweiterer Punkt war die große 3-geschoßige Eingangs- halle, die mit viel energetischem Aufwand beheizt werden musste. Durch das partielle Schließen dieses üppigen Volumens konnte viel an zusätzlicher Fläche gewonnen werden. Das Verlegen der Haustechnik in eine neu ein- gezogene Zwischenebene machte ein Öffnen derehemalsgeschlossenenAußenfrontmöglich. Die neue vorgehängte Fassade zeigt jetzt groß- zügige Glasflächen und einen erkerartigen Vorsprung der im Inneren zum schönsten Liegebereich der Sauna mit Blick nach außen geworden ist. Diese weiche und fließende Bewegung der neuen Gestaltung lässt die ehemals monotone langgezogene Kante des Satteldaches verschwinden. > D Das in die Jahre gekommene Florian-Berndl-Bad der Gemeinden Korneuburg und Bisamberg wurde komplett erneuert und energetisch aufgerüstet. Entstanden ist eine Wohlfühloase, die den heutigen Ansprüchen an Sport und Erholung entspricht.

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