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GESTALTE(N) Ausgabe 148

45GESTALTE(N) ugegeben, die kleine Ortschaft mit ihren 15 Häusern kann man schon mal verfehlen – ohne Navigationsgerät. Aber erstmal angekommen wird die Mühe der Orientierung mit einer sensationellen Aussicht belohnt. Das meinten auch die Bau- herrn, als sie das alte Steinhaus als angedachten Alterswohnsitz erwarben. Es sollte dann aber doch ganz anders kommen: Zwei große Hochwasser veranlassten die Familie vorzeitig von Marbach an der Donau in die sane Hügellandscha des südwestlichen Waldviertels umzusiedeln. Die Ausgangssituation – idyllisch aber unzeitgemäß Das alte Steinhaus steht auf einem Südosthang umgeben von Obstwiesen und Nadelwald. Westseitig ist es in den Hang hineingebaut, und es war klar, dass es, klein, feuchtkalt und desolat wie es war, umgebaut und erweitert werden musste. Außerdem wurde die Südsonne und gleich zeitig schönste Aussicht von einem Stadel verstellt. Nichts Ungewöhnliches seinerzeit, als Ställe und landwirtschaliche Nutzgebäude o eine gegenüber dem Wohntrakt bevorzugte Lage hinsichtlich der Orientierung zur Sonne einnahmen. Z Leben und arbeiten am selben Ort Die Bauherrn wünschten sich ein Haus mit modernemGebäudestandartundentsprechen- dem Platzangebot. So galt es u.a. zusätzliche Wohnräume für zwei volljährige Kinder sowie geräumige Arbeits- und Lagermöglich- keiten für Dämmzellulose zu schaffen. Der Plan war das Steinhaus weitestgehend zu belassen, nur trockenzulegen und als Gäste- haus zuverwenden. Die Herausforderung bestand nun darin, das bestehende Gebäude mit dem neu zu errichtenden Lager und einem neuen Wohntrakt mit großen Glasflächen zu kombinieren. >

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