Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

GESTALTE(N) Ausgabe 148

56 GESTALTE(N) Brüten und Schnattern Die Laufenten werden aber auch als neue Mitbürger geschätzt. Ihr munteres Geschnatter belebt das Ortsbild, und hinter Brettern oder in alten Scheunen brüten sie ihre Eier aus. Ihnen stehen sogar zwei leerstehende Häuser zur Verfügung, in die sie sich bei Unwetter sowie für die Nachtruhe zurückziehen. Auch die Autofahrer haben sich inzwischen an die Enten gewöhnt: Die meisten reagieren auf die Tiere sehr zuvorkommend, nur wenige sind ungeduldig. Die Lebensqualität im Ort wurde durch sie jedenfalls gehoben. Man tri nicht überall auf Enten, zuweilen muss man sie suchen gehen, normalerweise sieht man sie gelegentlich, wenn sie im Gänsemarsch her- umspazieren oder auf einem Wiesenstück um die Lieblingspartner streiten. Das Entenleben bringt ein Stück Normalität zurück, die in den meisten Orten verlorengegangen ist. Hermann Fischer – der Entenpapa Großmeiseldorf ist durch die Enten um eine Attraktion reicher, viele Gäste kommen nur deswegen hierher, umliegende Schulen ent- senden ganze Klassen. Die ganze Geschichte funktioniert jedoch nur, weil es einen gibt, der sich kümmert. Das Projekt der Entenan- siedlung geht auf Hermann Fischer zurück, der in der Marktgemeinde Ziersdorf als Bau- referent, Vizebürgermeister und geschätztes Mitglied etlicher Vereine aktiv ist. Photos:JosefStefan,ArchivHermannFischer,GESTALTE(N) Am Weg zur Arbeit wirds manchmal auch laut! Vorher

Seitenübersicht