Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

GESTALTE(N) Ausgabe 149

11GESTALTE(N) ach Allentsteig, Scheibbs, Neunkirchen und Retz führte der füne Stadt-Spaziergang von Niederösterreich GESTALTE(N) am 19. September nach Waidhofen an der Ybbs ins romantische Ybbstal. Unter dem Motto „Architektur zum Hingehen und Staunen“ luden 28 Stationen – jede für sich ein Highlight – zu einer unterhalt- samen und informativen Entdeckungsreise ein, die aus einem ganz normalen Samstag ein unvergessliches Erlebnis machten. Waidhofen an der Ybbs ist eine echte Schönheit. Deshalb wundert es nicht, dass bei der feierlichen Eröffnung zum fünen Stadt-Spazier- gang die beiden Gastredner der geschichtsträchtigen Ortscha ihre Liebe erklärten. Moderiert von DI Petra Eichlinger, verantwortliche für Niederösterreich GESTALTE(N) und Bürgermeister Werner Krammer unterstrichen sowohl der 2. Präsident des NÖ Landtages Mag. Johann Heuras als auch Skilegende omas Sykora, wie sehr sie sich mit der Stadt der Türme verbunden fühlen. Bauhistorisch wie kulturell habe Waidhofen sehr viel zu bieten und alle, die an diesem Tag die Gelegenheit nutzen, hinzuhören, die Gebäude, Türme, Plätze und Gassen der Stadt zu entdecken und sich in ihre wechselvolle Geschichte zu vertiefen, denen wird sich eine neue Beziehung auun, betonte Mag. Johann Heuras als Vertreter für den Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und wünschte den Besuchern schöne, spannende und erlebnisreiche Stunden. Insgesamt 28 Stationen betreut von den engagierten Bewohnern und unterstützt mit einer Genussmeile der Kulinarik-Initiative „So schmeckt Niederösterreich“ am Hohen Markt, freuten sich auf die Gäste. Wer direkt vom Oberen Stadtplatz aus startete, fand gleich im und um Schloss Rothschild acht Angebote vor. Waidhofner Schülerin- nen und Schüler führten alle, die hoch hinaus wollten, durch den Turm zum gläsernen Bergfried mit seinem 360° Panoramablick. Das Schloss selbst, das dort ansässige Stadtarchiv sowie historische Filmszenen aus der Sammlung von Karl Piaty, die im beeindruckenden Kristallsaal gezeigt wurden, vermittelten neben der Schauschmiede und den Märchen-Erzählungen in der Schwarzen Kuchl Einblicke in die von vielen Höhen und Tiefen geprägte Stadtgeschichte. Auf dem Rückweg wartete im Schlosshof das von Skilegende omas Sykora betreute Slack-Lining – eine neue Trendsportart, bei der man über ein straff gespanntes Band balanciert – für die Mutigen unter den Besuchern. Durch die Innenstadt ging es vorbei an der Stadtpfarrkirche, der Stadt- galerie – hier konnten Kinder ihren eigenen Turmhut basteln und stolz spazieren tragen, dem Stadtturm mit einer von Nachtwächtern be- gleiteten Erkundungstour sowie beim offenen Rathaus, wo Architekt Ernst Beneder über den Umbau dieses denkmalgeschützten Gebäudes erzählte. Spätestens jetzt war es dann Zeit, sich an einer der fünf Essens-Stationen zu stärken, um danach beim Krawerk an der Stadt- wehr vorbeizuschauen und sich die Stromerzeugung erklären zu lassen. Alternativ konnte man mit Landschasarchitekt DI Dominik Scheuch an der Ybbs entlang auf eine geführte Entdeckungsreise gehen oder sich mit Hilfe der Berg- und Wasserrettung von der Zeller Hoch- brücke abseilen lassen – hautnaher kann man ein Bauwerk einfach nicht erfassen. Wer dann noch einmal seine Hände benutzen wollte, konnte die Kuh-Attrappe Milli melken und aus seinem Melkergebnis Butter schütteln oder sich am Hohen Markt 9 in die Kunst des Buch- bindens einweisen lassen. N

Seitenübersicht