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GESTALTE(N) Ausgabe 149

GESTALTE(N)24 * Bauherr: Marion und Manfred Ebner-Ebenauer Planung: Atelier Wienzeile Tintscheff ZT-KG Photos:HeinzSchmölzer,MarianneGreber,ArchivEbner-Ebenbauer Die jungen Winzer Marion und Manfred Ebner-Ebenauer mit ihren Vätern 2 reich sollte nicht nur Sache des Architekten sein. Und so findet sich dort nun ein alter Tisch aus Schiffsplanken, gekau von den Bauherrn in Hamburg, neben einem historischen Kachel- ofen aus einem bayrischen Herrensitz, inter- nationale Kunst neben modernen Lampen. Idylle trotz Verkehrshölle Hinter der unscheinbaren, mausgrauen Stra- ßenfassade in unmittelbarer Nähe zur stark befahrenen Bundesstraße 7 nach Tschechien würde man die dahinter liegende blühende Innenwelt kaum vermuten. Diese ist jedoch kein ausschließlich privater Bereich – das Ehe- paar Ebner-Ebenauer lädt regelmäßig zu Ver- kostungen oder zum beliebten Sommer Salon, bei dem die Weine probiert werden können. Die Terrasse als erweiterter Innenraum Das Bauvorhaben bestand aus der Neuge- staltung der hofseitigen Räumlichkeiten und der Erweiterung in den Außenbereich mittels großzügiger Holzterrasse. Durch Entkernung der bestehenden Räume konnte die neue nun offene Raumsituation geschaffen werden. Der große ehemalige Dachvorsprung über dem Balkon im 1. Obergeschoß wurde rückgebaut, sodass mehr Tageslicht ins Innere dringt. Alle hofseitigen Fenster wurden erneuert, die Fassade gedämmt. Den Schwerpunkt der Neugestaltung bilden aber der gemeinsam mit den Architekten entwickelte große Verkostungsbereich und die Gastro-Edelstahl- küche im Erdgeschoß. Die bestehende Veranda neben dem Eingang wurde abgebrochen und räumlich dem dahinterliegenden Raum zugeordnet, der damit vergrößert werden konnte und durch eine große Glasschiebetür jetzt Sichtbezug zur neuen Holzterrasse und dem idyllischen Innenhof mit dem alten sehenswerten Wirt- schasgebäude freigibt. Die Neugestaltung des Außenbereichs setzt sich beim neuen gläsernen Portal am gegenüberliegenden Wirtschas- gebäude fort. Der nun möglich gewordene Blick auf die Nirosta-Stahltanks dokumentiert nicht nur die bauliche Umgestaltung des Weinguts, sondern auch den Wandel des Weinbaus. 1

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