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GESTALTE(N) Ausgabe 149

eigenhändig saniert. Die Kastenfenster er- strahlen in neuem Glanz, der alte Fußboden ist aufpoliert und Fliesen aus vergangener Zeit sind entstaubt und werden wieder betreten. Ein Altes Geländer hier, eine Lampe des Groß- vaters dort, eine restaurierte Holztür da – Details, die der zeitgemäßen Architektur des Zubaus als Kontrapunkt jede Menge Charme verleihen. Offen für Außen Ebenerdig verschmelzen private und öffent- liche Räume ineinander. Dazu bedarf es Mut, den Bauherren und Architekt mit viel Finger- o entsteht gute Architektur mit Herz und Hirn. Heidi & Christoph Bauer bewahren & erneuern mit Liebe & Weitblick die alte Mühle in Jetzelsdorf. „Neugierig und experimentierfreudig“, so be- schreibt sich der Winzer Christoph Bauer. Seit drei Jahren genießt er mit seiner Frau Heidi und den beiden Kindern den spektakulären Zubau aus Glas. Der Blick in Innenhof und Garten ist frei. Neu gestalten – dauerhaft bewahren Alte Fotos beweisen, das moderne Ambiente, das die Bauers in Haus und Hof geschaffen haben, war einst eine Mühle. „Wir haben uns die Augen öffnen lassen“ so Christoph Bauer. Ihr Planer und Architekt geht weg vom alten Raumkonzept und scha Licht, wo vorher Dunkelheit herrschte. Es entsteht eine neue Welt von 65 m2 – ein Pavillon aus Glas. Dort wird heute gekocht, gegessen, geredet und entspannt. Drinnen – und doch draußen. Der Altbestand wird liebevoll und mit professioneller Unterstützung 41GESTALTE(N) 54 S Baulicher Zustand vor der Sanierung

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