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GESTALTE(N) Ausgabe 149

48 GESTALTE(N) sieht. Zwei anschließende Terrassen zeigen die Schönheit des Retzer Landes – Inklusive Dachlandscha von Platt – ein wunderschönes Beispiel niederösterreichischer Baukultur und ein echtes Erlebnis. „Ein grader Michl“ Wolfgang Seher liebt die Ordnung und seine Ordnung ist rechteckig. Das sieht man in der geradlinigen Gestaltung der Fassaden- elemente und der Einrichtung im Inneren. Tische aus den alten Dachstuhlsparren des Altbaus, selber gemacht und so lange perfek- tioniert, bis die Oberfläche perfekt ist, prägen den Raum. Gegen die Wand Und es gibt noch ein weiteres architek- tonisches Highlight zu entdecken. Die Wand, die das Dach des luigen Zubaus trägt, steht wie ein Wahrzeichen im Inneren des Vier- kanthofes. Gestockter Beton, den Wolfgang Seher so lange mit dem Meisel bearbeitet hat, dass man heute den Eindruck hat direkt in das Erdreich zu blicken. Und weil aus dem Boden der Wein wächst, wachsen die Reben aus der Wand. Neue Architektur im „alten“ Gewand Das das „gstandene Bauernhaus“, wie der Winzer Wolfgang Seher sein Elternhaus bezeichnet, architektonische Finesse hat, ist von außen nicht sichtbar. Verborgen liegt der Schatz der sich Schritt für Schritt eröffnet und ein rundum Erlebnis bietet – fürs Auge und gewiss auch für den Gaumen. * Winzer Wolfgang Seher Photos:HeinzSchmölzer,GESTALTE(N) 1 2

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