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GESTALTE(N) Ausgabe 150

42 GESTALTE(N) tektin Martina Barth-Sedelmayer. Inspiriert wurde diese ungewöhnliche Lösung durch das berühmte Privathaus „Fallingwater“ des amerikanischen Architekten Frank Lloyd Wright. Auch bei dem Vorbild, das in der Nähe von Pittsburgh steht, ging es darum, die um- gebende Natur architektonisch einzubinden. Spiel mit dem Licht Die neue Lichtführung im modernisierten Haus mit offener Küche und segmentierten Wohnbereichen nutzt das natürliche Tageslicht und unterstützt es durch künstliche, in der DeckeverteilteLichtquellen.WieSonnenstrah- len, die zu jeder Tageszeit anders einfallen, kann man das Oberlicht wandern lassen und so mit der Raumatmosphäre spielen. Altes neu interpretiert Sorgfältig ausgewählte Oberflächen und Materialien runden den Umbau ab. Die Farb- gebung des Kastenverbaus im Wohnzimmer, der aus der Zwangslage der bestehenden Kellerstiege mitten im Raum ein Solitärmöbel mit Funktion zaubert, spiegelt zum Beispiel die Farbe der Baumstämme im Garten wider. Überhaupt wurden alte Bauelemente und Möbel, sofern gut erhalten, im neuen Kontext wiederverwendet und verleihen den Wohn- räumen einen besonderen Charakter. Blickfang Kamin Ein kleines Kunststück ist der Kamin. Durch seine professionelle Ausführung und ent- sprechende Vorkehrungen kann er von innen Bauherr: Martina Barth-Sedelmayer u.Michael Barth Planung: syntax architekten * Photos:HerthaHurnaus,HeinzSchmölzer und außen gleichermaßen genutzt werden und sorgt damit auch im Freien für behagliche Stunden. Die Familie hat sich damit einen weiteren Traum vom Leben im Grünen erfüllt. Auch hinsichtlich Nachhaltigkeit und Energie- effizienz hatte man beim Umbau große An- sprüche. ermisch aufgerüstet, erreicht nun der Altbau mit seinem in Mischbauweise (Stahlbeton und Hochlochziegel) ausgeführ- ten Zubau dank der eingebauten kontrollierten Wohnraumlüung mit Wärmerückgewinnung einen Heizwärmebedarf von 34 kWh/m2 a. 21

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