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GESTALTE(N) Ausgabe 150

er historische Ortskern von Gumpolds- kirchen besteht aus einer Bausubstanz, die schon weit in die Geschichte zurück- reicht. Gebäude aus der Zeit der Gotik und und Frührenaissancesind hier keineSeltenheit. WersichfürsolcheineBausubstanzentscheidet, entscheidet sich nicht bloß für ein altes Haus, sondern übernimmt eine wichtige Auf- gabe für die Erhaltung niederösterreichischer Bautradition. Zurück zum Ursprung Obwohl dieses Haus jetzt nach den heutigen Nutzungsansprüchen umgebaut worden ist, hat man dabei auch das Ziel verfolgt, möglichst viel von der ursprünglichen Ästhetik dieses Gebäudes wiederzufinden und wiederherzu- stellen. Zwar lassen sich alle Vorbesitzer seit 47GESTALTE(N) 4 5 D 1549 lückenlos nachweisen, aber kaum einer von ihnen hat den ursprüngliche baulichen Zustand dokumentiert, alte Baupläne waren nichtvorhanden.WeshalbBaumeisterWinfried Schmelz, der die Neuadaptierung umsetzte, bei der Rückabwicklung alter Verfälschungen und Überformungen auf Dinge wie die Balance der Fassade, historische Gepflogen- heiten, den Goldenen Schnitt und und Ähn- lichem zu achten hatte. Was lange währt wird endlich gut All dem war eine jahrelange Objektsuche vorausgegangen, die Aloisia und Helmut Kindlinger von der Wachau bis ins Südburgen- land, von Wien bis zum Semmering führte. In Gumpoldskirchen wurden sie letztendlich fündig. Der ehemalige Winzerhof, der nach- Vor der Sanierung... 45

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