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Niederösterreich GESTALTE(N)

38 GESTALTE(N) 1 die große Glasschiebetür holt den Garten in das Wohnzimmer 2 der Küchenkorpus kann auf Wunsch komplett hinter einer Falttür verschwinden 3 vom Schlafzimmer aus hat man einen beeindruckenden Blick auf die nahgelegene Kremser Innenstadt 4 die Stiege als offener Luraum 5 das Glasgeländer und die scheinbar „schwebenden“ Trittstufen erzeugen einen fließenden Übergang zwischen oben und unten 6 die raumhohe Ganzglastür lässt das Bad größer erscheinen als es wirklich ist BAUHERR Mag. Kurt Matouschek ENTWURF / PLANUNG Baumeister Werner Offen und intim Gartenseitig zeigt sich das private Gesicht des hauses. Die Flachdacharchitektur beruhigt die bewegte Dachlandscha des umfeldes und es ergibt sich ein Raum, der zugleich offen und intim ist – ein Wunsch, den gewiss viele haus- besitzer haben, wird wahr: sehen aber nicht gesehen werden. Die rund 130m² Wohnraum sind optisch und baulich mit dem Garten verbunden und auf beiden Ebenen nur durch eine durchsichtige „Glashaut“ voneinander getrennt. Die 10 Meter tiefen Räume sorgen für Gebor- genheit, verlangen aber auch nach kreativen Ideen, um Licht in und durch das haus zu schleusen. Verglaste Öffnungen im Fußboden sind die Lösung und auch die wunderbar freitragende Stiege unterstützt den luigen Charakter im Wohnraum. Zeitlos und flexibel Die Planung spricht gestalterisch auch im Innenraum eine klare Sprache. Es herrscht zeitlose Eleganz, gekennzeichnet durch klare Linien und einer monochromen Farbgebung. Der unterschied zu herkömmlichen Innen- raumgestaltungen liegt aber in der Flexibilität des Mobiliars im Ess- und Wohnraum – allzeit bereit, bewegt zu werden und Verände- rung zuzulassen – ganz nach den Bedürfnissen des Bauherren und seiner Gäste. Modernität muss nicht laut sein Die dezente, unauffällige Bauweise des hauses sind ein Beweis dafür, dass moderne Archi- tektur nicht gleichzeitig laut und auffällig sein muss. … dass man auch in dicht verbautem Bestand Privatsphäre räumlich gestalten kann. … und, dass Neues und Altes ein wunder- bares Ensemble ergeben können. * Photos: Andreas Buchberger, Heinz Schmölzer 1 2 12

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