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Niederösterreich GESTALTE(N)

50 GESTALTE(N) * BAUHERR Karin und Markus Wagner ENTWURF / PLANUNG imarea Architektur Mag. arch. Markus Fill Photos: Heinz Schmölzer, Karin Wagner Karin Wagner. Alte holztrame werden zu einer Tür gemacht, ein paar kleine Fester er- innern an den ursprünglichen hof und das modern eingeschnittene Portalfenster in den Sudraum verbindet straßenseitig gekonnt das Alte mit dem Neuen. Das Auge Gottes Bei den Wagners ist es sehr gemütlich. In den Räumlichkeiten dominieren natürliche Materialien und warme Farben. Das Er- gebnis ist ein geborgenes Gefühl, das auch im Verkostungsraum spürbar ist. Dort, im ehemaligen Raum des Pfarrhofs, beobachtet das Auge Gottes von der Decke das Treiben rund ums Bier. Ihr „gutes Bier für liebe Leut‘ “ brauen sie gänzlich ohne die Anwendung künstlicher haltbarkeitsmethoden – und das schmeckt – nicht nur weil es rundherum so schön ist. Bei einer Führung und Verkostung im „Wolfsbräu“ kann man sich davon persönlich überzeugen und vielleicht nicht nur das ein oder andere Bier, sondern auch eine gute Idee mit nach hause mitnehmen. Wie zum Beispiel den Besenstrichbeton als Boden für den Innenhof. Zu Hause im Panoptikum „Das besonders Schöne sind für uns die ver- schiedenen Blicke aus dem Hof“ schwärmt Markus Wagner. Man sieht die Natur, die Burgruine, oder rüber zur Kirche, die italienisches Dorfflair versprüht – „da wissen wir, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben“ sagt Karin Wagner. Gemeinsam wollen Sie den hof immer wieder auf ihr Leben abstimmen. Der aktuelle Lieblingsort der Familie ist die Terrasse im ersten Stock, die nun noch über- dacht wurde. Über eine Böschung gelangt man zum Außenofen, der im Sommer gerne zum Kochen verwendet wird und im Winter Wärme spendet. hier steht auch die alte Esche, der größte Baum im Ort – Zeuge der umsichtigen hände, die heute den hof gestalten. 1 der Baukörper des ehemaligen historischen Pfarrhofs blieb erhalten 2 eine große straßenseitige Glasscheibe als Schaufenster 3 an der Decke der alten Pfarrstube findet man noch das „Auge-Gottes“ 4 Lichtakzente im Stiegenhaus 5 das offene Küchen-Niropult, kombiniert mit kleiner Bartheke, wird zum Hingucker 6 Antiquitäten neben modernen Möbiliar 1 2 12

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