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Noe_Ausgabe_152_neu2

1 Der Verbindungsgang schließt den begrünten Innenhof. 2 Das tiefe Fensterbrett wird zur Sitzbank. 3 Der Ortsplatz ist zum beliebten Treffpunkt geworden. 4 Der Musikproberaum überzeugt mit perfekter Akustik. 5 Auf den schwarzen Flügel ist man in der Musikschule besonders stolz. 6 Das gläserne Atrium versorgt die inneren Räume mit natürlichem Tageslicht. 7 In den neuen Räumen macht das Lernen Spaß. BAUHERR Gemeinde Ernsthofen ENTWURF / GENERALPLANUNG POPPE*PREHAL ARCHITEKTEN ZT GmbH Vereinsleben im Ort“, meint Huber. Und damit das schöne Parkett dabei nicht leidet, werden bei dieser Nutzung Laueppiche ausgerollt. Nebenbei ist auch eine bessere Verköstigung durch die Schulküche möglich geworden, was man zum Beispiel beim Neujahrsempfang sehr schätzt. Wird die Bühne nicht benötigt, verschwindet sie hinter einer trennwand. Viel Energie eingespart Zweitens wird hier sehr viel Energie gespart. Wärmebrücken und Undichtigkeiten wurden behoben, alle neuen Bereiche wurden in Niedrigstenergiebauweise errichtet. Die Kom- fortlüung nutzt die Wärme der Ablu. Graue Energie wurde eingespart, indem nichts abge- rissen und an anderer Stelle neu gebaut wurde. Dabei war die Prämisse, weitgehend mit dem Vorhandenen zu arbeiten. Bestehende Gebäu- deteile wurden thermisch saniert. Besonnener Farbeinsatz Drittens wurde der alte Bestand radikal ver- dichtet. Dabei hat man auf überbordende Far- ben verzichtet, um den Schülern die Möglichkeit zu geben, diese überwiegend hellen Flächen mit der eigenen Werke Farben zu beleben. Hochwertige Materialien und Möbel unterstützen die Pädagogik. Nur in den Nasszellen, in Schulen bekanntermaßen ein Ort baulicher tristesse, geht es diesmal bunt zu. Die Aufstockung in völlig ökologischem Holzbau wurde mit weiß lasiertem Holz verkleidet, die Wände und Decken in Fichte, die Böden in Eiche. Der Neubau hat ein ganz eigenständiges Raumprogramm – tradition und Zukun stellen sich hier nebeneinander, sie sind verbunden, aber nicht verworren. Spitzenarchitektur auf dem Dorfplatz Von außen überzeugt das Gebäude ebenso: Es schließt den Ortsplatz an seiner südlichen Kante ab, was der freistehenden Kirche zu- gutekommt. Im südlichen Bereich wurde über einen Verbindungsgang das Gemeindeamt angeschlossen. Die neue Musikschule wurde als organischer Bestandteil mitgeplant. Ein Atrium in ihrem Zentrum ermöglicht sogar das Musizieren unter freiem Himmel! Der Ensembleraum gibt Proben und kleineren Aufführungen einen adäquaten Platz, während eine große Glasfront Einblick in den Schul- betrieb gewährt: Vom Dorfplatz aus sind die Aktivitäten sichtbar. Der Planungsweg vom Nötigen zum Möglichen vereint alte Substanz mit zeitgemäßer Widmung. Wie Bürgermeister Huber erklärt, wurden dabei von Beginn an alleBeteiligtenintensiveinbezogen:„Wirhaben damit im Ortskern einen weiteren teil ge- schaffen, der nun die Kommunikation und den Zusammenhalt stärkt. Unserer Gemeinde kommt das sehr zugute.“ * Photos: Walter Ebenhofer, Heinz Schmölzer 1 24 GESTALTE(N) 3-106 3-110 3-107 3-102 3-103 3-104 3-105 1-104 1-106 1-103 1-107 1-105 3-100 1-102 1-110 1-108 3-109 3-108 1-101 3-101 1-109 GRUNDRISS 1 2 1-1041-106 12

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