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Noe_Ausgabe_152_neu2

in vor fast 120 Jahren in Heiligenkreuz errichtetes Haus wurde funktionell und architektonisch aufgewertet. Dabei wurde sein ursprünglicher Charakter wieder- entdeckt. Die Ausgangslage Ein altes Haus im Wienerwald sollte es sein, gut erhalten und dennoch leistbar. Darüber waren sich die Bauherrn einig und stellten sich schon mal auf eine längere Suche ein ... Im Vorfeld gab es viele Gespräche, in denen die Partner ihre ganz persönlichen Wohn- träume erläuterten und gemeinsame Zielvor- stellungen entwickelten. So entstand nach und nach ein umfassender Katalog, der Grund- legendes wie die Grundstücksgröße, die Lage und Ausrichtung – nach Süden – und den Bedarf an Wohnfläche ebenso enthielt wie bereits viele konkrete Details der Ausführung. Im Anschluss an eine bekannte tV-Sendung zum ema „Schönes Wohnen“ trat mit Martin Rührschopf auch bald ein Architekt auf den Plan, unter dessen fachkundiger Be- treuung das Vorhaben in Angriff genommen werden konnte. Der Herausforderung gestellt Ein geeignetes Objekt wurde schließlich in Heiligenkreuz gefunden. Es handelt sich um ein in den Hang gebautes Haus aus dem Jahr 1896, direkt an der Hauptstraße, das einst zum Sti gehörte. Die sorgfältigen Prüfungen er- gaben, dass das so genannte „Abbruchhaus“ zwar sowohl technisch als auch funktionell längst nicht mehr zeitgemäß war, aber eine durchaus erhaltenswerte Substanz mit soliden 80 Zentimeter dicken Wänden und einwand- freien Dach- und Deckenkonstruktionen aufwies. Beim Konzept der erforderlichen Sanierungs- und Neugestaltungsmaßnahmen kam das „Simultan planning“ zur Anwendung. E 49 GESTALTE(N)

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