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GESTALTE(N) Ausgabe 153

Klare Formen Diese inneren Werte treten optisch erst auf den zweiten Blick in Erscheinung. Auffälliger ist die geradlinige Geometrie aller sichtbaren Elemente:DasHausisteinLobliedaufkubische und dreieckige Formen, was auch durch die verschachtelte Struktur aus Hauptgebäude und angebauten hölzernen Bereichen sichtbar wird. Auf diese Weise zeigt das Gebäude unmittelbar, dass es eben doch weit über den reinen Stadel hinausgewachsen ist und dass sehr viel Planung in ihm steckt. Ein solcher angebauter Bereich ist etwa der Technikraum, der von den Bauherren im Vergleich zu einem Keller als viel sinnvoller empfunden wird. In diesem Bereich ist auch die Haustechnik untergebracht. Das Einfamilienhaus fügt sich aufgrund der durchdachten Planungsleitlinien hervorragend in die Umgebung ein, ohne dass man dafür irgendwelche Abstriche an Wohnkultur oder Umweltschutz in Kauf nehmen musste. Durch gute Architektur wurde der moderne Bau- körper zum örtlichen Umfeld in die richtige Beziehung gesetzt. Zweck an den Ecken mit Pfeilern, überdacht ihn vielleicht teilweise mit einer Pergola oder einer einziehbaren Markise, und scha „Wände” rundherum, aus Zäunen, Sitz- mauern, Gittern, Hecken oder den Außen- wänden des Gebäudes selbst.” Dieser Teil der Terrasse, mit direktem Zugang zur Küche, wird nun aufgrund seiner hohen Wohnqualität von Frühjahr bis Herbst intensiv genutzt. Umweltschutz verwirklicht Die dritte Planungsleitlinie ist die Nachhaltig- keit: Eine kompakte Bauweise mit einer effizienten Raumaueilung und -erschließung hältverschiedeneKostenfaktorenniedrig.Durch sinnvolle Gestaltung und gute Dämmung kommt man hier mit einer Niedertemperatur- Fußbodenheizung in Kombination mit einer Wasser-Wasser-Wärmepumpe aus. Der Strom dafür kommt aus einer Photovoltaikanlage. Große südseitige Fenster halten den Energie- verbrauch gering und liegen im Sommer im Schatten. Eine kontrollierte Wohnraumlüung sorgt für eine angenehme Raumlu und im Wohn-Ess-Bereich steht zusätzlich ein als Raumteiler gestalteter Kamin. EIGENTÜMER Martina Scherz und Thomas Heindl ENTWURF / PLANUNG Architekt Claus Ullrich Bauhandwerk Schnabl Photos: Heinz Schmölzer, Martina Scherz 1 TECHNIK / ABSTELLRAUM BAD / WC TECHNIK / ABSTELLRAUM GARDEROBE / GANG ARBEITSRAUM WOHNEN ESSEN KOCHEN SPEIS T S E A S TERRASSE MÜLL TERRASSE WERKSTATT WERKSTATT 26 GESTALTE(N) * 1 2 3 GRUNDRISS Buchtipp: CHRISTOPHER ALEXANDER, Eine Muster-Sprache Löcker Verlag 12

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