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GESTALTE(N) Ausgabe 153

Essbereich und eine auskragende und teil- weise überdachte Terrasse erfüllen diese Anforderungen. Es entstehen vielfältige Wechselbezüge zwischen Innen- und Außen- raum und die Terrasse wird alljahrestauglich. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt: auch die Bauherren haben Respekt vor dem Einbau vieler, großer Flächen aus Glas und fragen sich, wie das wohl wird. Sie möchten ihre Er- fahrung weitergeben und sagen überzeugt: „die Reinigung ist viel einfacher als bei einer weißen Wand und die Wohnqualität ist um sehr vieles höher!” Kurze Wege - hohe Räume Ein weiteres Highlight ist sprichwörtlich die Raumhöhe von 3,40 m im Wohn- und Essbereich! Da fühlt man sich frei, kann atmen und denken und holt sich viel Licht in die „Mitte“ des Hauses. Sparsam ist man lediglich in Bezug auf Gänge. Die Bauherren wollenmöglichstkurzeWegeundVerbindungen zwischen den Räumen – keine „toten“ Flächen, die nur dazu dienen wohin zu gelangen. Was bleibt, ist natürlich und schön „Unser Haus soll nicht einmal als Sondermüll entsorgt werden müssen” betont die Bauher- rin. Gemeinsam mit Planern und Architekten wird auf den Aspekt des nachhaltigen Bauens geachtet. Man wählt ökologische, „echte” Materialien und verzichtet auf den Einsatz fossiler Brennstoffe. Das verwendete Holz ist naturbelassen und gesei, Schafwolle dämmt das Haus und findet sich auch in Form von Schafwollteppichen als raumgestaltendes Element wieder. Alle Materialen sind natürlich und wertig und werden von Handwerkern aus der Region verarbeitet. So schließt sich der Kreis der Wertschöpfung bei diesem Projekt auf vielen Ebenen und ein Haus entsteht: unaufdringlich, natürlich und schön. EIGENTÜMER Familie H. ENTWURF / PLANUNG Philipp Berktold, Dornbirn Photos: Kurt Hoerbst , Heinz Schmölzer 1 3 2 32 GESTALTE(N) *

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