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GESTALTE(N) Ausgabe 153

nische Entsprechung und stand schon damals als Vorlage für gutes, leistbares Wohnen. Ein heutiger Aspekt der für dieses Konzept spricht, ist mittels verdichter Bebauung eine sinnvolle Alternative zum Einfamilienhaus zu schaffen. Denn Grund und Boden ist mittler- weile gerade in den Umlandgemeinden Wiens knapp geworden. Zu verschwenderisch wurde lange Zeit mit dem Platz umgegangen. Das erweist sich nun als problematisch, sowohl in Bezug auf den Flächenverbrauch, als auch auf die hohen Erschließungskosten. Gut erreichbar – aber autofrei Auf einem ebenen Areal in der Veltliner- straße entstand hier ein einfaches, formal streng geordnetes Ensemble aus zweige- schoßigen Reihenhäusern, das durch seine Lage unweit der Wiener Straße gut erreichbar ine Reihenhausanlage im Tullnerfeld führt die einstige Idee der Garten- siedlung fort – In einem von Ein- familienhäusern dominierten Siedlungsgebiet lässt die, in vier Baukörper aufgegliederte Reihenhausanlage mit 15 Wohneinheiten ein räumlich geordnetes lokales Zentrum von hoher Wohn- und Freiraumqualität entstehen. Vorbild und Antwort auf aktuelle Herausforderungen Der große Architekt, Lehrer und Stadplaner Roland Rainer sagte einst über das Bauen, es sei nicht Selbstzweck, sondern bedeute Ver- antwortung gegenüber der Gesellscha. Sein Prinzip, von innen nach außen zu denken, sich vom Raum zur Gestalt vorzuarbeiten, ist heute Leitbild vieler Architekten. Im Konzept der Gartenstadt fand diese Idee ihre architekto- E 43 GESTALTE(N)

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