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Noe gestalte(n) Altbau 03 2013

(04) VOM BAUBEGINN ZUR BAUFERTIGSTELLUNG Wenn auf der Baustelle gleichzeitig oder aufeinanderfolgend mindestens ein Arbeitnehmer mehrerer Unternehmen tätig ist, muss gemäß dem Baustellenkoordinationsge- setz vom 1. Juli 1999 ein Koordinator für den Sicher- heits- und Gesundheitsschutz bestellt werden. Gemäß den geplanten Baumaßnahmen muss dieser die möglichen Gefahren bedenken und die entsprechenden Schutz- maßnahmen treffen. Das grafische Instrument hierfür bezeichnet man als SIGE-Plan. Ratsam aber nicht verpflichtend ist der Abschluss einer Bauherrnversicherung sowie, wie bereits erwähnt, die Durchführung einer Beweissicherung. Sobald eine rechtskräftige Baugenehmigung und auch die Genehmigungen für etwaige Beanspruchung von öffentli- chem Gut vorliegen kann mit dem Bau begonnen werden. Empfehlenswert für einen reibungslosen Planungs- und Bauablauf ist die Erstellung eines Bauzeitplans in dem die gesamte Abwicklung (Planungsschritte, Firmen-beauftragungen, usw.) grafisch und übersichtlich dargestellt wird. Parallel dazu sollte auch eine permanente Kostenkontrolle erfolgen. Sofern der Planer auch mit der Abwicklung des Baus be- auftragt wurde, hat er damit die örtliche Bauleitung über und kontrolliert die technisch, zeitlich und kostenrichtige Ausführung der Leistungen. Zudem prüft der Planer die eingelangten Rechnungen auf ihre Richtigkeit und gibt sie für die Bezahlung durch den Bauherrn frei. Vor Zahlung der Schlussrechnung sollten möglichst alle noch vorhandenen Mängel behoben werden. Ratsam ist zudem auch die Vereinbarung eines Haftungs- rücklasses, der als Sicherstellung dafür dient, sollte der Auftragnehmer die ihm aus der Gewährleistung obliegenden Pflichten nicht erfüllen. Sind die Arbeiten abgeschlossen, ist dies der Behörde mit einer Fertigstellungsanzeige (§ 30 NÖ BO 1996) bekannt zu geben. 10 ALTBAU Foto: Kurt Kuball

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