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Noe gestalte(n) Altbau 03 2013

19ALTBAU Versalzenes Mauerwerk Häufig kommt in ehemaligen Stallungen „Saliter“ vor. Das sind wattige Ausblühungen, die auf hohen Gehalt bauschädlicher Salze hinweisen. SANIERUNGS-TIPP: Hier kann es wirtschaftlich sinnvoller sein solche Wände abzutragen und zu ersetzen als sie aufwändig zu sanieren, denn „Sanierputze“ sind auf solchem Mauerwerk nur eine Lösung auf Zeit und müssen regelmäßig erneuert werden. Deswegen muss man aber nicht gleich an einen Vollabbruch des Gebäudes denken, sondern nur jene Mauerwerksteile austauschen, die zu stark belastet sind. DIE FENSTER UND TÜREN Im Altbau wurden früher Kastenfenster mit nach außen aufschlagenden Flügeln ausgeführt. In den 50er Jahren wurden diese Kastenfenster teilweise gegen Verbundfen- ster und in der Jetztzeit gegen Isolierglasfenster ge- tauscht. Bei der Erstbeurteilung sind meistens der Anstrich und auch der Beschlag in einem sanierungsbe- dürftigen Zustand. Auch die Proportion und dadurch die technische Funktionsfähigkeit der Fenster-und Türkon- struktionen spielen eine sehr große Rolle. Wird ein Vollwärmeschutz geplant, dann sind die Fenster zu tauschen bzw. die bestehenden zumindest an die Außenkante des Mauerwerkes zu setzten. Die modernen Fenster haben sehr hohe Dichtheitswerte und sind daher nur bedingt für Altbauten geeignet, die über keine Horizontal- abdichtung verfügen, da kein Luftwechsel stattfinden kann. SANIERUNGS-TIPP: Ziel sollte sein, die ursprüngliche Leistungsfähigkeit des historischen Kastenfensters durch eine Fenstersanierung wiederzuerlangen. Bei Einzelfenstern kann die Ergänzung einer raumseitigen zweiten Fensterebene eine gute Lösung darstellen. Das moderne Isolierglasfenster gewährleistet dann die thermische Verbesserung, das optische Erschei- nungsbild des alten Fensters bleibt aber bestehen. Dies kann bei alten Kastenfenstern auch mit dem Austausch des Innenflügels erreicht werden.

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