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Noe gestalte(n) Altbau 03 2013

SONDERFALL – HAUSSCHWAMM Bei Objekten ohne Unterkellerung und ohne Horizontal- abdichtung sollte besonders auf die Gefahr von Haus- schwamm geachtet werden. Die sichtbaren Zeichen für Hausschwamm sind vermodertes, würfelig gebrochenes Holz. Sollten solche Anzeichen sichtbar werden ist unbedingt eine fachkundige Person zu Rate zu ziehen. Auch das Institut für angewandte Mikrobiologie / BOKU in Wien kann Auskunft geben. Für eine nachhaltige Entfernung dürfen nicht nur die befallenen Stellen sondern das ganze Haus untersucht werden. Geschieht dies nicht können nach der Sanierung Reste des Hauschwammes wieder aktiv werden und organisches Material vor allem Holz befallen und in sehr kurzer Zeit zerstören. 21ALTBAU DIE DECKEN UND FUSSBÖDEN Die Art der vorhandenen Decken ist nur von einem Fachmann genau zu bestimmen. Als Laie kann man nur feststellen z.B. durch Klopfen; ob einen massive Decke oder eine Holzdecke vorhanden ist. Bei Wohnhäusern vor der Jahrhundertwende wurden fast ausschließlich Holzdecken in Form von Dippel- baumdecken oder Tramdecken verwendet. Sofern die Auflagerköpfe noch in Ordnung sind, sind diese Decken immer noch funktionstüchtig. SANIERUNGS-TIPP: Wichtig für diese Decken ist, dass die vorhandene Lehmschichte nicht entfernt, sondern wenn notwendig, erneuert wird. Dachbodenseitig kann zur wärmetech- nischen Verbesserung eine diffusionsoffene Wärme- dämmung aufgebracht werden. Die Oberfläche von Holzböden sollte auf keinen Fall versiegelt, sondern geölt werden. In die Hohlräume der Unterkonstruktion sollte ein Schüttdämmmaterial eingebracht werden, dass keine Feuchtigkeit aufnimmt. ACHTUNG! Der Hausschwamm ist eine der größten Gefahren im Altbau!

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