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Noe gestalte(n) Altbau 03 2013

Daher ist es am wirtschaftlichsten, Passivhaussanie- rungsmaßnahmen dann in Angriff zu nehmen, wenn oh- nehin Sanierungsmaßnahmen notwendig sind. Wichtig dabei ist ein GESAMTKONZEPT, dass festlegt welches Ziel durch die zu setzenden Einzelmaßnahmen erreicht werden kann/soll. Dadurch können die Einzel- maßnahmen optimal aufeinander abgestimmt und etappenweise umgesetzt werden. BEISPIELE: • Wenn der Anstrich der Außenwand erneuert werden • muss, kann die Fassade gleich in Passivhausstärke • gedämmt werden (20 bis 30cm Dämmstärke) • Wenn das Dach neu eingedeckt werden muss, kann • aufgedoppelt und in vernünftiger Stärke (30 bis 40cm • Dämmstärke) gedämmt werden. • Wenn die Fenster marod sind und getauscht werden • müssen, können Passivhausfenster in der Dämmebene • platziert werden. Sind die Rahmen noch in Ordnung, • kann die alte Verglasung gegen eine zeitgemäße • 3-Scheibenverglasung getauscht werden • Müssen erdberührte Keller- oder Wohnhauswände • feuchtesaniert werden, können auf der Vertikal- • Abdichtung mindestens 20cm Wärmedämmung • aufgebracht werden. Neben der hochwertigen Gebäudehülle ist eine bedarfs- gerecht gesteuerte Komfortlüftung mit hochwirksamer Wärmerückgewinnung erforderlich. Diese sichert den erforderlichen Luftaustausch und die Raumluftqualität. Aus Messungen weiß man, dass die Raumluftqualität ohne Komfortlüftung in sehr vielen Fällen sehr schlecht ist. Eine Lüftungsanlage arbeitet effizient mit einer luftdichten Gebäudehülle. Undichte Gebäudehüllen sind nicht nur ein Komfortproblem, sondern eine der Haupt- ursachen für Schäden am Bauwerk. Typische Probleme einer konventionellen Sanierung wie Schimmelbildung (dichte Fenster und damit Raumluftfeuchten im Winter deutlich über 40%, Wärmebrücken) vermeidet eine hochwertige Sanierung daher in zweierlei Art und Weise: 1. Die Oberflächentemperatur der Wände ist durch den 1. höheren Wärmeschutz und die bewusste Reduzierung 1. der Wärmebrücken deutlich höher. 2. Die Raumluftfeuchten liegen bei bedarfsgerechter 1. Komfortlüftung der Räume im Hochwinter 1. meist unter 40 %. Die hohen Oberflächentemperaturen eröffnen auch eine neue Flexibilität der Möblierung, Schränke oder Sofas können auch an die Außenwand gestellt werden. Was habe ich davon? Hohe Qualität, Zukunftssicherheit und behagliches Wohnen verbindet sich im Passivhausstandard mit dem wirtschaftlichen Optimum. 36 ALTBAU

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