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Noe gestalte(n) Altbau 03 2013

Natürliche Dämmstoffe • Zellulose • Schafwolle • Hanf/Flachs • Stroh • Schilfdämmplatten • Holzweichfaserplatte Die Wärmedämmwirkung von natürlichen Dämmstoffen entspricht im Allgemeinen der von künstlichen Dämmstof- fen, da nicht das Material der Dämmung sondern die von ihm eingeschlossene Luft dämmt. Der Schutz vor sommer- licher Überwärmung ist bei den meisten natürlichen Dämmstoffen auf Grund ihres höheren Raumgewichtes (mehr Masse) besser und Wohnräume bleiben kühler. Dieses „Mehr“ an Masse kommt auch dem Schallschutz zu gute. Im Gegensatz zu vielen künstlichen Dämmstoffen sind die meisten natürlichen Dämmstoffe sorptionsfähig. Sie können daher, ohne dabei Schaden zu nehmen, Feuch- tigkeit aufnehmen und wieder abgeben. Dämmung – außen Der außenliegende Vollwärmeschutz Ist grundsätzlich überall dort möglich, wo das Außenmauerwerk aus- reichend trocken, d.h. nicht durch Feuchtigkeit belastet ist. Der größte Vorteil der Außendämmung ist, dass sie wie ein wärmender Pullover nahezu lückenlos um das gesamte Gebäude gezogen werden kann. Besonders wichtig hierbei ist, die Fenster richtig in die Dämmebene einzubinden. Das neue Fenster ist zumindest außenbündig und somit direkt im Anschluss an die Dämmebene zu versetzen. Sitzt das Fenster sogar in der Dämmebene, stellt das eine noch bessere wärmetechnisch Situation dar. Die Montage der Fenster ist jedoch bautechnisch auf- wändiger und damit kostenintensiver. Dämmung – innen Kann an der Außenseite wegen einer nicht vorhandenen horizontalen Abdichtung oder auf Grund einer reich gestalteten historisch wertvollen Fassade keine Wärme- dämmung angebracht werden, hat man die Möglichkeit an der Innenseite zu dämmen. Diese Maßnahme ist natürlich aufwändiger und vor allem bauphysikalisch sehr heikel. Es kann hier sehr leicht zu Wärmebrücken und bei schlechter Verarbeitung zu Kondensations- problemen kommen. WICHTIG! Jeder geplante Wandaufbau muss daher bauphysikalisch berechnet werden vorher nachher 43ALTBAU

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