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Noe gestalte(n) Altbau 03 2013

45ALTBAU (12) BEGRIFFSERKLÄRUNGEN außen abnehmend sein. Sollte dies nicht gewährleistet werden können, muss an der Innenseite eine Dampf- bremse angebracht werden, um zu verhindern, dass sich Feuchtigkeit innerhalb eines Bauteils ansammelt und zu Bauschäden führt. Raumklima Wir verbringen ca.90% unserer Zeit in Innenräumen, daher ist es immens wichtig, dass diese Räume unsere Gesundheit und Wohlbefinden fördern. In den vergangen Jahren sind unsere Gebäude immer dichter geworden, was dazu führt, dass die von unseren „4 Wänden“ umschlossene Luft nicht automatisch in dem Maße ausge- tauscht bzw.erneuert wird wie es notwendig wäre. Dies führt dazu, dass anfallende Schadstoffe und verbrauchte Luft nicht ausreichend abtransportiert werden. Im gelindesten Fall ist dadurch nur unser Wohlbefinden, im schlechtesten Fall unsere Gesundheit beeinträchtigt. Es zeichnet sich daher ab, dass es künftig ohne raumluft- technische Anlagen nicht mehr gehen wird, da Luft- schadstoffe in Wohnräumen unteranderem auch für deszunehmende Auftreten von Allergien verantwortlich gemacht werden, unter denen mittlerweile 50% der Europäer leiden. Eine wichtige Rolle spielen natürlich auch die uns in den Innenräumen umgebenden Materialien. Hier sollte darauf geachtet werden das diese möglichst keine Schadstoffe an die Raumluft abgeben wie es z.B. bei Teppichen, Tapeten, Böden, Möbeln oft der Fall ist. Bei Innenputzen wäre es z.B. ratsam leistungsfähige mineralische Putze zu verwenden, da diese den Feuchteausgleich in Innen- räumen am besten schaffen. OI3-Index Der Ökoindex3 ist ein Maß für die ökologische Qualität der Gebäudehülle und der Zwischendecken eines Gebäudes. Berechnet wird er durch die Anteile an der für die Herstel- lung benötigter nicht erneuerbarer Primärenergie, den Umweltauswirkungen (globalen Erwärmung) durch Treib- gase und durch das Säurebildungspotential AP der Bau- stoffe. Je niedriger der OI3-Wert ist, desto weniger belastet das Gebäude die Umwelt. Wärmeleitfähigkeit λ [W/mK] Die Funktion eines Dämmstoffes, möglichst wenig Wärme abzuleiten, wird mit der sogenannten Wärmeleitzahl Lambda (λ) angegeben. Je kleiner dieser Wert ist, desto besser dämmt ein Material. Bei üblichen Dämmmaterialien liegt die Wärmeleitfähig- keit in der Regel zwischen 0,035 und 0,045 W/mK. Wärmedurchgangskoeffizient U-Wert [W/mK] Der Wärmedurchgangskoeffizient ist ein Maß für den Wärmestromdurchgang durch einen Bauteil, d.h. seinen Wärmeverlust. Er wird im Wesentlichen durch die Wärme- leitfähigkeit λ und Stärke der verwendeten Baumaterialien berechnet. Je kleiner der U-Wert eines Bauteils ist, desto geringer sind die Wärmeverluste. Dampfdiffusionswiderstand µ Dieser Wert µ [mü-Wert] gibt an, wie schwer es Wasser- dampf hat, sich durch diesen Bauteil hindurch bewegen zu können. Höhere Werte geben einen stärkeren Wiederstand an. Damit der Abtransport von Luftfeuchtigkeit ungehin- dert erfolgen kann, sollte dieser Wert von innen nach

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