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Noe gestalte(n) Altbau 03 2013

(03) VOM PLANUNGS- ZUM BAUBEGINN Wenn die Entscheidung für eine Sanierung gefallen ist, ist es wichtig alle für das geplante Bauvorhaben relevanten Grundlagen zu erheben und zu sammeln. Eine optimale Unterstützung in dieser 1. Phase ist die Bauberatung von NÖ gestalten, ein firmenunabhängiges Informations- und Orientierungsgespräch. Neben wichtigen Rechtsgrundlagen wie Flächenwidmungs- plan, Bebauungsplan und Grundbuchsauszug muss abgeklärt werden, ob das Gesamtobjekt oder Teile davon möglicherweise unter Denkmalschutz stehen. Im Archiv der Baubehörde können sich Pläne des Bestands- objektes befinden, die aufwändige Neuvermessungen erleichtern bzw. ersparen können. Auch altes Fotomaterial kann wichtige Aufschlüsse über Baumängel der Vergangenheit geben und die Planung der Sanierungsmaßnahmen erleichtern. Eine wichtige Quelle kann auch das Grundbuch sein, aus dem Vorbesitzverhältnisse oder einstmalige Nutzungen entnommen werden können, die mitunter recht auf- schlussreich sein können. Ist der Rahmen der generell angedachten baulichen Maßnahmen definiert, muss ein Investitionsplan erstellt werden um Überblick über die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel und die mögliche Gesamtinvestitions- summe bekommen zu können. Sobald die geplanten baulichen Maßnahmen und die zur Verfügung stehenden Mittel definiert sind, kann ein Planer beauftragt werden der eine tiefergehende und fachmännische Untersuchung der Bausubstanz vornimmt. Diese Ergebnisse bilden die Grundlage für den Umfang der Sanierungsmaßnahmen und den Entwurf für architektonische Veränderungen. Sind alle Vorfragen geklärt und der Entwurf mit dem Bauherrn abgestimmt, können die Kosten geschätzt und in einer Kostenberechnung genauer erfasst werden. Sobald der Planer die Einreichunterlagen zur Genehmigung bei der Baubehörde und bei denkmalgeschützten Objekten auch beim Bundesdenkmalamt eingereicht hat kann parallel dazu mit der Ausführungs-und Detailplanung sowie im Hinblick auf die Beauftragungen der Firmen mit der Erstellung der Leistungsbeschreibungen und Ausschrei- bungsunterlagen begonnen werden. Empfehlenswert ist auch die Durchführung einer Beweis- sicherung vor Baubeginn. Darunter versteht man eine Foto- dokumentation der angrenzenden Gebäude um eventuell bereits bestehende Mängel an Nachbargebäuden erfassen zu können. Der Baubeginn muss bei der Baubehörde (§26 der NÖ BO 1996) angezeigt werden. 08 ALTBAU

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