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Noe gestalte(n) Garten 03 2013

10 Garten Der Hofgarten Viele niederösterreichische Angerdörfer sind baulich gesehen aus Höfen aufgebaut. Zur Straße bildet das traufständige Wohnhaus meist eine klare Kante zur Straße. Ein großes Tor verbindet die Straße mit dem Hof. Ein kleiner Vorgarten als repräsentativer Vorbereich bildet eine Schwelle zum Haus. Der Hof ist hakenartig von einem langestreckten Wirtschaftstrakt begrenzt. Das Nachbarhaus macht dasselbe. Das hat den Vorteil, keine unnötigen Abstände zu schaffen und die Probleme eines Sichtschutzes stellen sich gar nicht. Als bäuer- liche Nutzung fungierte der Hof als Transitraum von der Straße zu den weiter hinten gelegenen Scheunen und Wirtschaftstrakten. Als Typus für neu konzipierte Wohn- häuser oder veränderte Altbauten verspricht dieser Freiraum vielerlei Qualitäten. Neben dem Sichtschutz ergibt sich auch eine klare Staffelung der Funktionen. Beim Haus wird gewohnt, weiter hinten gespielt, noch weiter hinten angebaut usw. Klarerweise ist der hausnahe Bereich eher schmaler, aber bei guter Orientierung voll- kommen ausreichend. Das Angerdorf als typische Form einer Dorfstruktur Helle Materialien interpretieren den weißen Kalk neuDer Hofgarten öffnet sich großzügig geschützt vor Blicken

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