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Noe gestalte(n) Garten 03 2013

14 Garten Der Baumbestand schafft spannende Räume N N N N Tipp vom Landschaftsarchitekten: Es können Elemente wie ein Atrium, ebenerdige Wirt- schaftsgebäude (statt eines Kellers) und kompakte Bauformen wertvolle Beiträge zu voll funktions- tüchtigen Gärten beitragen. Ziel ist es, Privatheit durch Gebäudeteile und nicht durch gärtnerische Maßnahmen wie Hecken, Zäune zu erzeugen. Steht das Haus richtig am Grundstück? Es gibt viele Arten, um in Bezug auf die Himmelsrichtung und den Freiraum die Qualitäten zu verbessern Der Einfamilienhausgarten Das ist der Klassiker schlechthin. Das Haus steht frei am Grundstück und ist von allen Seiten von einem Garten umgeben. Das Haus orientiert sich daher folglich auch in alle vier Richtungen. Das bringt Vor- und Nachteile. Von Vorteil ist sicher die flexible Gestaltung des Hauses, was den Bezug von Innen und Außen betrifft. Weiters sind fast quadratische Zuschnitte im Grundriss möglich. Nachteilig wirkt sich der Bezug zum Nachbarn und Garten aus. Sichtschutz, Randabstände, Restflächen sind die Folgen. Meterhohe Hecken sind ein besonderes Kennzeichen dieser Entwicklung. Man schirmt sich voneinander ab und baut sich unnütze Freiräume auf der jeweiligen Seite. Die Regeln der Bauordnung fordern Abstände, die man natürlich voll ausnutzen will. Der Bauwich, d.h. die Mindestabstandfläche von der Grund- stücksgrenze wird dann oft zum sinnlosen Abstandsgrün. Mancherorts finden Garagen Platz und erzeugen damit eine Art gekuppelte Garagenbauweise. Bei der Neu- konzeption von Einfamilienhäusern ist daher unbedingt auf die Situierung des Hauses auf der Parzelle, die richtige Orientierung und die Minimierung von Rest- flächen zu bevorzugen. Statt einer ebenen Fläche kann man mit Höhenunterschieden arbeiten, was dann einen Garten noch abwechslungsreicher macht. Das Haus besetzt im schlechtesten Fall die Mitte des Grundstücks

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