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Noe gestalte(n) Garten 03 2013

16 Garten grünen Töpfen kommt oder ein Bepflanzungskonzept aus trockenheitsliebenden Kalkpflanzen, die wiederum an die Kellergassen im Viertel mit seiner reduzierten Farbig- keit von Weiß und Grün erinnern. Dahinter steckt das einfache Prinzip, sein Umfeld genau zu kennen. Wichtig ist es, die Inspirationen zu übersetzen und auf seine Gegebenheiten anzupassen. Es geht nicht darum, eins zu eins, Gestaltelemente aus der Landschaft in den Garten zu tragen, sondern Ideen aufzunehmen und even- tuell Baumaterialien aus der Umgebung zu integrieren. Das Grundstück als Grundlage erkennen Der zukünftige Baugrund befindet sich meist in einem dörflichen oder städtischen Siedlungszusammenhang. Das hat die Vorteile der kurzen Wege zum Zentrum. Die Erschließung ist durch Straßen gewährleistet. Die Par- zellierung gibt natürlich viel vor. Bei der Wahl des Grund- stücks ist die Orientierung und der Zuschnitt sehr wichtig. Es geht nämlich darum, wo man sich situiert, in der Mitte, zur Straße, zum Rand, sofern das aufgrund der Bebauungsbestimmungen möglich ist. Daraus ergeben sich wiederum Bedingungen für den Garten. Besonders interessant ist der Faktor Sichtbeziehung. Wo schaut man hin und wo hat man welche Punkte im Blick. Das sind Elemente in der Landschaft, die man nicht besitzt, aber in sein Wohnzimmer hereinholen oder bewusst ausblenden kann. Dazu braucht man kein perfektes Grundstück, das kann auch mitten im Siedlungsverband sein. Wichtig ist nur, solche Potenziale zu erkennen und zu schützen. Landschaft als Inspiration Grundstück als Grundlage

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