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Noe gestalte(n) Garten 03 2013

17Garten Die Vegetation aufnehmen Genauso wie mit den Niveaus verhält es sich mit dem Baum- und Pflanzenbestand am Grundstück. Ein ausge- wachsener Baumbestand ist eigentlich unbezahlbar und bei gutem Zustand voll in Projekte zu integrieren. Die Parzelle sollte keinesfalls flächig beschattet sein. Abhilfe schaffen das Hochasten und Auslichten von Baumpartien. Auch kann man einzelne, charakteristische Bestands- bäume erhalten und auf den Rest verzichten. Kann die Bestandsvegetation überhaupt nicht erhalten werden, zum Beispiel aufgrund beengter Verhältnisse, sollte man den Bestand trotzdem kennen. Er könnte uns zeigen, welche Bäume und Pflanzen gut wachsen und welcher Boden zu finden ist, bevor man gegraben und lang ana- lysiert hat. Will man Bestandsbäume direkt neben einem neu zu errichtenden Gebäude erhalten, ist auf die erfor- derlichen Schutzmaßnahmen zu achten. Man darf nicht vergessen: Die Traufe der Krone (maximaler Umriss) entspricht auf dem Boden projiziert ungefähr dem Aus- maß des Fein- und Grobwurzelwerks eines Baumes.Möglicher Umgang mit einem Hanggrundstück Die Höhenentwicklung beachten Direkt am Grundstück ist die Neigung, die Topografie zu beachten und soweit wie möglich zu erhalten. Bestands- elemente erzeugen Einmaligkeit und Identität, wenn man alles einebnet, bleibt davon nur mehr wenig über. Hanggrundstücke sind nicht leicht zu bearbeiten, muss man doch mit der Architektur mit Niveausprüngen im Gebäude reagieren und im Garten schiefe Flächen in Kauf nehmen. Abhilfe schafft man sich mit leichter Terrassie- rung, Staffelung der Gartenbereiche und Beibehaltung wichtiger Neigungsverhältnisse. Eine Stützmauer unten und eine ebene Fläche ums Haus ist ein zwar technisch einfacher aber vor allem auch ein teurer Ansatz. Das Spiel mit den Höhen ermöglicht es im Garten mit Grenzen zu arbeiten, unterschiedliche Teilbereiche zu schaffen, einen geneigten Erntegarten, einen flacheren Spielgarten und eine versteckte Liegewiese zu bauen. Bsp. Vegetation – die Birke gilt als typische Baumart magerer, meist saurer Standorte

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