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Noe gestalte(n) Garten 03 2013

19Garten Die Bodenuntersuchung als Grundlage für Pflanzenverwendung Die Erde ist formbar Die Erdrolle lässt sich dünn ausrollen, ist rissig und stumpf Die Erdrolle lässt sich wie Teig dünn ausrollen, ist glänzend klebrig TonLehmiger TonSandiger Ton Schluff Lehmiger SandSand Die Erdrolle lässt sich nicht dünn ausrollen, zerbricht oder reißt bei dem Versuch Die Erde rinnt durch die Finger, aber haftet in den Fingerrillen Die Erde fühlt sich rauh-mehlig an Die Erde fühlt sich samtig-mehlig an Die Erde rinnt durch die Finger und haftet nicht Nehmen Sie eine Handvoll Erde und pressen Sie sie in den Handballen Die Erde ist nicht formbar Tipp vom Landschaftsarchitekten: Um den Boden kennenzulernen, sollte man im Früh- jahr oder Herbst ein paar Analysen machen. Es geht hier einerseits um die physikalische Struktur und chemische Beschaffenheit der Böden, die sich mit einfachen Test grob durchführen lassen. Nimmt man Bodenproben aus den unteren Erdschichten (unter dem Humus) kann man mit den Fingern feststellen, ob es sich um einen sandigen, lehmigen oder tonigen Boden handelt. Der gut durchlässige Sand rinnt durch die Finger und haftet nicht, der lehmige Boden ist eher mehlig, der sehr dichte, tonige Boden lässt sich formen und dünn ausrollen, wie ein Teig. Optimal ist der sandige Gartenboden. Zusätzlich kann man noch den pH-Wert mittels Teststäbchen bestimmen. Saure Böden sind unter pH 7, alkalische Böden darü- ber. Eine detaillierte Bodenuntersuchung ist nur im Labor möglich. Das Wasser integrieren Mit dem Element Wasser an der Oberfläche zu arbeiten, ist sicherlich nur bei sehr besonderen Grundstücken direkt am Bach, Mühlgang oder gar Fluss erforderlich. Trotzdem kann die Wasserführung, v.a. der Regen- und Oberflächenwässer bei jeder Parzelle bedacht werden. Dies hängt eng mit der Neigung und den bestehenden Tief- und Hochpunkten zusammen. Nicht jeder Garten nimmt aufgrund seiner Untergrundverhältnisse jedes Wasser auf. Sehr bindige Böden stauen das Wasser und lassen Versickerung fast verunmöglichen. Man kann es daher oberflächlich leiten und an ausgewählten Stellen zur Versickerung bringen. Versickerungsbecken werden dann gleich zu ansprechenden Wassersammelbecken, Vogeltränken oder bepflanzten Wasserelementen. Im Zusammenhang mit der Dachentwässerung ist auch eine Retention für Bewässerung denkbar, die in einem Sammel- becken für die Gartenbewässerung eingesetzt werden kann. Einen großen Vorteil bietet die Dachbegrünung: Je flacher und begrünter das Dach, desto mehr Regen- wasser wird zurückgehalten und kann vor Ort verdunsten oder dem Wasserkreislauf zugeführt werden. Bsp. Wasser – die Dachbegrünung speichert das Regenwasser

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