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Noe gestalte(n) Garten 03 2013

46 Garten Das Blütenmeer Stauden sind mehrjährige, krautige Pflanzen, die nicht verholzen. Bekannte Stauden sind zum Beispiel Akelei, Glockenblume, Storchschnabel. Farne und Gräser zählen auch zu den Stauden. Die oberirdischen Teile der meisten Stauden sterben im Winter ab und treiben im Frühjahr wieder aus. Bei sorgfältiger Auswahl ist eine Stauden- pflanzung relativ pflegeleicht. Das Sortiment ist allerdings sehr groß und es erfordert etwas Erfahrung, um die richtigen Pflanzen zu finden. Vor allem die lateinischen Pflanzennamen sind zu Beginn etwas gewöhnungsbe- dürftig. Lassen Sie sich davon nicht abschrecken. Versuch und Irrtum ist im Garten ein gutes Lehrmittel. Schauen sie sich um, blättern Sie ein bisschen in Gartenbüchern und holen Sie sich Inspiration bei bewährten Mischungen. Solitärstauden sind meist prachtvolle, große Stauden, die gerne alleine stehen und in Szene gesetzt werden wollen. Beispiele dafür sind das Schaublatt (Rodgersia), Chinaschilf (Miscanthus-Arten), Geißbart (Aruncus) und Palmlilien (Yucca). Die Yucca gibt es also nicht nur für das Wohnzimmer, sondern auch im Garten. Leitstauden bestimmen durch Wuchsform und Farbe die Richtung der Staudenpflanzung dar und geben dem Beet Charakter. Beispiele: Taglilie (Hemerocallis), Phlox, Schafgarbe (Achillea). Die Begleitstauden werden daran angepasst und ergänzen die Leitstauden. Sie können in größeren Gruppen gepflanzt werden. Beispiele: Frauen- mantel (Alchemilla), Akelei (Aquilegia), Storchschnabel (Germanium), Katzenminze (Nepeta). Zwischen die Begleitstauden können bodendeckende Stauden gesetzt werden. Sie verbreiten sich durch Ausläuferbildung und bedecken dadurch den Boden. Dadurch kann weniger Unkraut aufkommen und die Erde trocknet nicht so schnell aus. Beispiele dafür sind die Elfenblume (Epimedium), Erdbeere, Ziest und die Waldsteinien (Waldsteinia). Hohe Stauden werden eher in den Hintergrund gepflanzt. Zum Vordergrund hin werden die kleineren Pflanzen gesetzt. Somit können alle gut betrachtet werden. Ist das Beet von beiden Seiten aus sichtbar, werden die hohen Stauden in der Mitte platziert. Bei der Auswahl der Pflanzen achten Sie auf ihre Blühzeiten. Auch wenn die Farben noch so gut aufeinander abgestimmt werden, wenn sie nie gleichzeitig blühen, war die Mühe umsonst. Blütenmeer

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