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Noe gestalte(n) Garten 03 2013

56 Garten Ganzjähriges Nutzen Gärten sind natürlich bei Schönwetter besonders attraktiv. Bei guter Konzeption der Lage des Gartens zum Haus ist die Nutzung aber bis in die Übergangszeit möglich. Geschützte Nischen nach Westen oder eine Frühstücks- terrasse nach Osten lassen auch die flachen Sonnen- strahlen des Frühlings und Herbstes genießen. Eine Teil- überdachung und Windschutz können dazu beitragen, dass man auch bei Nieselregen draußen sitzen kann. Ein Wintergarten war stets der kühle Einwinterungsraum für empfindliche Pflanzen. Alleine als Puffer zum Haus und durch seine Lage nach Südwesten konnten Plus- grade erreicht werden. Heute werden Wintergärten zu vollverglasten Wohnzimmern mit Fußbodenheizung und Fernseher. Das hat natürlich mit einem Garten nur mehr wenig zu tun und für die Überwinterung von Pflanzen eigentlich nicht geeignet. Der Garten kann auch durch teilverglaste Fläche und gut durchdachte Sichtbeziehungen oder auch ein Atrium in den Innenraum geholt werden. Wenn dann noch eine Feuerstelle im Garten ein Herbst- feuer zum Grillen oder eine Beleuchtung im Schnee vor- gesehen wird, ist für Wow-Effekte gesorgt. Verlauf der Jahreszeiten Witterungsschutz Verlauf der Jahreszeiten Sehr effektvoll ist das Erlebnis der Jahreszeiten im Freiraum. Im Zusammenhang von Architektur und Land- schaft sollte unbedingt eine Beziehung von Innen und Außen realisiert werden, um diesen Effekt, besonders im Winter, nach Innen zu holen, oder auch im Sommer, um den Innenraum nach Außen zu erweitern. Pflanzen sind wieder die effektivsten Repräsentanten des Verlaufs der Jahreszeiten. Die Frühjahrsblühte, die Sommerfrucht, die Herbstfärbung und der winterliche Fruchtbehang lassen sich erleben. Obstgehölze sind hier besonders bemerkens- wert. Sie blühen weiß bis rosa, Fruchten im Spätsommer bis Herbst, manche Ziersorten lassen sogar ihre Früchte über den Winter hängen, was beim Zierapfel mit seinen roten Früchten im Jänner dann ein Hingucker ist.

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