Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Noe gestalte(n) Neubau 03 2013

(04) RÄUME IN AKTION – PLANUNGSPRINZIPIEN & RAUMABFOLGEN DIE KONZEPTPHASE ALS DREHBUCH Beim Verknüpfen von einzelnen Bereichen, die einer Nutzung unterliegen, werden Raumabfolgen und Sequenzen durchdacht und fiktiv bespielt. Wie bei einem Film ist es möglich mit der Architektur Situationen zu inszenieren und Geschichten aufzubauen. Wie ist der erste Eindruck, wenn man ein Haus betritt? Wie werden die Akteure auf die kommenden Szenen vorbereitet? Welche Einblicke werden einem früher oder später erlaubt? Hinter jeder Ecke kann sich etwas Neues und Spannendes ergeben. Einblicke, Ausblicke, geschlos- sene oder geöffnete Bereiche. Die Entwurfsskizzen für ein Einfamilienhaus dürfen hier mit einem Storyboard für einen Film verglichen werden. Die Geschichten die das Haus erzählen wird, lassen sich bereits im Entwurfsprozess ablesen und erkennen. Wieder gilt es viele Dinge zu beachten: Welche Bereiche sind kommunikativ, welche sind in sich gekehrt, welche sind laut und welche sind leise? Welche Wege dürfen sich nicht queren? Der „saubere“ Weg vom Badezimmer zu den Schlafzimmern bei ebenerdiger Anordnung sollte sich beispielsweise nicht mit Straßenschuhbereichen kreuzen etc. Sichtbeziehungen innerhalb des Hauses und nach außen lassen sich mit bewussten Ausblicken, Einblicken inszenieren. 22 NEUBAU ZUGANG EIN- AUSBLICK VORBEREICH / VERTEILER IN SICH GEKEHRTE PRIVATZONE: SCHLAFEN / KINDER (GAST / BÜRO) WOHNZOHNE KÜCHE / ESSEN / WOHNEN Je nach den Bedürfnissen, Vorstellungen und Wünschen der Bewohner wird für die unterschiedlichen Nutzungen innerhalb eines Hauses gezielt eine Formensprache, Farb- und Materialwahl für die Architektur entwickelt. Überlegungen zu Handlungsabläufen und Situationen im Tagesverlauf sind essentiell für das Grundgerüst der Planung.

Pages