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Noe gestalte(n) Neubau 03 2013

NUTZUNGSZONEN Die Definition von „wohnen“ zu althochdeutsch „wonên“ ist: „zufrieden sein“, „verweilen“, „sein“, „bleiben“. Nutzungszonen kann man – frei nach dem Architekten Louis Kahn1 – in dienende und bediente Bereiche unterteilen: - Die „bedienten Räume“ sind die Hauptaufenthalts- bereiche und Wohnzonen: in der Regel sind das Kochen, Essen, Wohnen, Kinderzimmer, vielleicht auch ein Wohlfühlbad… Planer: SHARE architects, Photographie: Franz Ebner - Die „dienenden“ Nebenräume sind untergeordnete Bereiche wie Empfangsbereich, Garderobe, Schlafzimmer, Sanitäreinrichtungen, Haushalts- und Abstellräume, Technikräume. Sie können auch als solches erkennbar sein und von der Wertigkeit her spürbar in den Hintergrund gerückt werden. Je nachdem wo die Bewohner die meiste Zeit verbringen, können unterschiedlichste Bereiche zu solchen „bedienten“, herrschaftlichen Räumen werden – wie zum Beispiel das Elternschlafzimmer als Rückzugsbereich (Lesen) oder das Bad als Wellnessoase. 1 Louis Kahn: (*1901 in Estland; †1974 in New York) war ein US-amerikanischer Architekt, Stadtplaner und Hochschullehrer. Sein Arbeitsschwerpunkt waren öffentliche Bauten. 24 NEUBAU Auch ein verglastes Stiegengeländer kann spannende und dynamische Raumbezüge und Sichtverbindungen herstellen.

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