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Noe gestalte(n) Neubau 03 2013

(05) MEIN HAUS – MEIN LOOK Ein Haus nach der eigenen Wunschvorstellung mit den vorhandenen Mitteln zu planen sollte den Vorsatz beinhalten auch nach außen hin ein Gebäude zu schaffen mit dem sich seine Bewohner identifizieren können. DAS ERSCHEINUNGSBILD Unterstützt und ergänzt durch die Beratung eines Fachplaners werden die Vorstellungen der zukünftigen Bewohner zu einem einzigartigen Ganzen. Dafür ist es vorteilhaft im Gestaltungsprozess die persönlichen Erfordernisse einzubringen und offen für Neues zu sein. Beschränkt man sich lediglich auf das, was man kennt, ist es naheliegend die Formensprache nachzuahmen. So entfernt man sich jedoch von den eigenen Bedürfnissen. Neben dieser personenbezogenen Seite sind auch architekturspezifische Aspekte wie Gestaltungs- prinzipien, die Proportion der einzelnen Baumassen und deren Anordnung zueinander, das harmonische Einfügen des Gebäudes in die Umgebung, Haustypo- logien oder gewachsene Siedlungsformen zu beachten. Das beste Planungsresultat kann einmal eine Weiter- entwicklung einer ländlichen Bebauungsstruktur oder aber eine urbane, moderne Interpretation innerhalb eines städtischen Umfelds sein – abhängig eben vom Genius loci des jeweiligen Ortes. In jedem Fall ist ein Ergebnis wünschenswert, das nicht nur das Spiegelbild der Bauherren darstellt, sondern auch „passend zum jeweiligen Ortsbild“ ist. DAS „EINZIGARTIGE“ HAUS Ein Gebäude wird für einen speziellen Ort geplant. Das gleiche Haus kann dann nicht an anderer Stelle stehen. Um „das beste Haus am richtigen Ort“ planen zu können sind grundlegende Entscheidungen zu Themen wie Proportion und Gestaltungscharakteristik oder auch die gewünschte Wirkung nach außen, Abgeschlossenheit oder Offenheit zu treffen. Voraussetzung für das Erstellen von architektonischen Parametern ist eine Analyse der Bestandssituation. Auf diese Vorgaben gilt es behutsam einzugehen. Im Zusammenspiel mit der Lage am Grundstück und der Himmelsrichtung ergibt sich in Folge im Entwurf eine mögliche Öffnung des Baukörpers. Diese Ergebnisse werden dann mit dem Inneren, also der Konzeption der Grundrisse in Bezug gebracht und architektonisch mit dem Umfeld abgestimmt. All diesen Kriterien samt Gestaltungsvorstellungen sowie festgelegten Raumhöhen ergeben eine Baukörper- struktur, die einer angemessen Gesamtproportion gerecht werden muss. 26 NEUBAU

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