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Noe gestalte(n) Neubau 03 2013

(07) DER GRUNDRISS – EIN NETZ AUS FUNKTIONEN Nach der Konzeption der zentralen Wohnzone gilt es sich dem privaten Ruhebereich zu widmen. Anordnung, Rauminhalte und Größe der Nutzflächen sind zu klären. Als Bindeglied fungiert hier meist eine Stiege, die ein weiteres oder sogar mehrere Geschoße erschließt. FUNKTIONEN VERBINDEN Für die Entscheidung zur „richtigen“ Positionierung einer Treppe möchten wir auch hier wieder einige Fragestellungen aufzeigen, die in andere Themenbereiche übergreifen: - Es ist grundsätzlich Klarheit über die Nutzung der Ebenen zu schaffen. Genügend Beispiele zeigen uns, dass Keller- räume in das Erdgeschoß integriert oder die Schlafzone auf gleicher Ebene gut mit dem Wohnen kombiniert werden kann. Somit hat man die Möglichkeit, ein Geschoß entfallen zu lassen und einzusparen. - Soll die Stiege separiert als Verbindungsweg nahe beim Eingang/ Vorraum situiert sein oder in die offene Kernzone als wichtiges Gestaltungselement integriert werden? - Soll es ein eigenes, komplett abgetrenntes Stiegen- haus geben? Für welche Lösung man sich auch entscheidet, es gilt dabei die Auswirkungen zu beachten: OFFENES KONZEPT Eine in den Wohnraum integrierte Treppe kann ein attraktives Gestaltungselement sein und spannende Durchblicke in andere Ebenen eröffnen. Material, Licht und integriertes Mobiliar sind dabei die wesentlichen Hilfsmittel. Ist die Stiege Teil der Kernzone, bedeutet dies aber, dass alle Wege ins oder vom Obergeschoss über diesen zentralen Bereich laufen. Bei der Dimensionierung der Kernzone ist also der Erschließungsweg zur Stiege einzukalkulieren. Da die Stiege ins andere Geschoss einen Luftraum darstellt, muss diese vertikale Offenheit bewusst gewollt werden und kann sogar durch einen eleganten Galerieraum im Oberge- schoß erweitert werden. Zu beachten ist hierbei die daraus entstehende, akustische Verbindung der Ebenen. 34 NEUBAU Stiege innerhalb des Wohnbereichs

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