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Noe gestalte(n) Neubau 03 2013

(08) WECHSELBEZIEHUNGEN VON INNEN UND AUSSEN Erst über die Beziehung zum Außenraum erhält die Architektur eines Hauses Sinn und kommt voll zur Geltung. Im Gegenzug dazu benötigt der Garten das Gebäude und seine räumlichen Funktionen als Referenzen um damit im Zusammenspiel ein größeres Ganzes – unseren Wohn- und Lebensraum – zu erschaffen. Egal ob wir nun den Außenraum unseres Hauses als eine wuchernde Wildnis oder als klar strukturiertes grünes Wohnzimmer mit Vegetationselementen als Raumteilern sehen – für alle Formen des Gartens gelten einige Grund- regeln im Zusammenhang mit der Architektur des Hauses. DRINNEN UND DRAUSSEN Wir wollen den Garten als Lebensraum nutzen, deshalb sollten die Hauptaufenthaltsräume des Hauses nach Möglichkeit über Verglasung oder Terrassentüren mit dem Garten kommunizieren. Es ist sinnvoll, wenn die Funktionen von Innen- und Außenräumen einander ergänzen: Gemüse und Kräuter gedeihen vor der Küche, kontemplative Elemente wie prachtvolle Solitärpflanzen finden sich vor Wohnbereichen etc. Im optimalen Fall kann so ein gesamtheitliches Konzept aus der Architektur des Hauses und der Gartenarchitektur entstehen. An dieser Stelle wird auf die Gartenbroschüre von Niederösterreich GESTALTE(N) verwiesen, welche ausführliche Tipps rund um das Thema Garten enthält. Wie auch für das Haus, ist die Lage in Bezug auf die Sonnen- einstrahlung für den Garten und seine Nutzbarkeit wesentlich. Gerade auch in diesem Aspekt ist das recht- zeitige Abstimmen der Ansprüche von Architektur und Garten essentiell. Zu bedenken gilt hierbei, dass wir sowohl ein Zuwenig als auch ein Zuviel an Besonnung vermeiden sollten. So bringt gerade Halbschatten hohe Qualität in Aufenthaltsbereiche, dies kann z.B. durch Vegetation oder Pergolen erfolgen. 37NEUBAU

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