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Noe gestalte(n) Neubau 03 2013

45NEUBAU Die Planung eines Einfamilienhauses gliedert sich grob in 4 Bereiche – Entwurf/Gestaltung, Genehmigungsplanung, Ausführungs- und Detailplanung sowie die Ausführungsüberwachung. PLANUNG Entwurf/Gestaltung > etwa 2 % der Nettoherstellungskosten Der Entwurf stellt den wohl wichtigsten aber auch aufregendsten Abschnitt in einem Planungsprozess dar. Die funktionellen Abläufe, passenden Raumabfolgen, die richtige Atmosphäre und das äußere Erscheinungsbild fügen sich – entlang eines gemeinsam erarbeiteten roten Fadens – zu einem stimmigen Gesamtkonzept. Statt einer farblosen Kopie entsteht so ein von allen Seiten durchdachtes Bauwerk. Genehmigungsplanung / Einreichplanung > etwa 1 % der Nettoherstellungskosten Um ein sicheres Bauen zu gewährleisten, den nachbarschaftlichen Frieden zu wahren und einen technischen Mindeststandard für das Gebäude sicher zu stellen, sind neben der niederösterreichischen Bauordnung und dessen Nebengesetzen noch viele Richtlinien und Normen zu beachten. Der dabei erarbeitete Einreichplan samt Beilagen wird von der Baubehörde geprüft, die Nachbarn werden über die Baumaßnahmen informiert und haben bezüglich subjektiv-öffentlicher Rechte ein Einspruchsrecht. Genaueres dazu entnehmen Sie der Baurechtsbroschüre oder fragen Sie Ihren Architekten oder planenden Baumeister. Ausführungs- und Detailplanung > etwa 4-5 % der Nettoherstellungskosten Bei der Ausführungsplanung dienen Polier-, Werk- und Detailpläne als Grundlage für die Ausschreibung der Leistungen und später für die Umsetzung durch die beauftragten Firmen. Hier werden die einzelnen Bauteile und Elemente nicht grob oder über den Daumen geschätzt, sondern genau berechnet und aufeinander abgestimmt. In diese Phase fallen auch die Ermittlung der Massen sowie das Erstellen der Ausschreibungsunterlagen. Wer nicht nachrechnet muss zusätzliche Sicherheiten einplanen, die den Bau verteuern können. (10) PLANUNG UND FÖRDERUNG PROBIEREN GEHT ÜBER STUDIEREN! GILT DAS IMMER?

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