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Noe gestalte(n) Neubau 03 2013

46 NEUBAU Ausführungsüberwachung / Örtliche Bauaufsicht / Bau KG > etwa 5 % der Nettoherstellungskosten In der Ausführungsüberwachung übernimmt der Planer die Rolle eines „Anwalts in technischen Fragen“. Vor allem bei der Vergabe von Einzelgewerken ist eine professionelle Koordination der einzelnen Firmen unumgänglich. Dabei hat der Architekt oder planende Baumeister immer das gesamte Werk im Auge und stimmt die Arbeit aller Firmen auf das gemeinsame Ziel ab. Die Abnahme der Leistung und die Übergabe an das Folgegewerk ist eine weitere wichtige Aufgabe bei der Ausführungsüberwachung. Durch diese Qualitätskontrolle, die Vermeidung von Baumängeln sowie eine genaue Rechnungsprüfung, können etwaige Mehrkosten auf ein Minimum reduziert werden. Letztendlich können vor Ablauf der Gewährleistungsfrist die Arbeiten noch mal genau unter die Lupe genommen werden. Den Planer mit Punkt1 Entwurf bis Punkt 4 Ausführungsüberwachung zu beauftragen, schafft mehr Sicherheit, hat aber natürlich auch seinen Preis. Doch in jedem dieser einzelnen Bearbeitungsphasen steckt auch Einsparungspotenzial bei den Herstellungskosten. Hier kann gemeinsam mit dem Planer die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit im Detail besprochen werden. Zum Schluss sei der Vergleich erlaubt, dass für den Punkt 1 – Entwurf des Hauses – die Kosten des Planers lediglich bei etwa 2 % der Nettoherstellungskosten liegen. Sofern das Konzept eine intensive und qualitative Auseinandersetzung des Fachmanns beinhaltet, sollte der Bauherrenschaft auf jeden Fall zumindest diese Investition für eine einzigartige Gestaltung des Hauses wert sein. FÖRDERUNG Bei der niederösterreichischen Wohnbauförderung stehen für die Schaffung von eigenen Wohneinheiten unter gewissen Voraussetzungen Finanzmittel in Form eines Darlehens zur Verfügung. Für die Standardförderung gibt es festgelegte Einkommensgrenzen (nicht aber beim Passivhaus). Aber auch die ökologische Komponente steht bei der Gewährung der Fördermittel im Vordergrund. Durch diese Förderungsart sind neben Einfamilienhäusern, Reihenhäusern und Dachgeschoßausbauten auch für neu errichtete, frei finanzierte Wohnungen für den / die Antragsteller Unterstützungen möglich. Konkret handelt es sich um ein Darlehen des Landes Niederösterreichs mit einer Laufzeit von 27,5 Jahren, welches mit 1% jährlich im Nachhinein verzinst ist. Eine Voraussetzung der Förderung ist unter anderem die Einhaltung eines Mindeststandards beim Heizwärmebedarf.

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