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Noe gestalte(n) Neubau 03 2013

09NEUBAU Am Beginn eines jeden Projektes steht das „richtige“ Grundstück. Aber so stark der Konnex zwischen Gebäude und Liegenschaft auch ist, so wesentlich ist auch der Bezug eines Domizils zu seiner Umgebung. (02) DAS GRUNDSTÜCK IM KONTEXT Die allgemeinen Punkte die dabei im Bezug auf Widmung, also die mögliche Nutzung, oder Bebauungsbestimmungen zubeachtensind,werdenineinergesondertenBroschüre zum Baurecht behandelt. Wie bereits angesprochen ist es für die Beurteilung, ob eine Liegenschaft für das zukünftige Heim geeignet ist, wesentlich sich der Anforderungen bewusst zu werden, die man an das Haus oder den Garten stellt. DIE UMGEBUNG – DAS UMFELD Welche Infrastrukturelemente will ich fußläufig erreichen können? Welche Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr wünsche ich mir? Die Antworten auf diese Fragen gilt es auch mit einem Blick in die Zukunft zu beantworten, denn vieles hat weit- reichende Konsequenzen. Insbesondere die fehlende Anbindung an den öffentlichen Verkehr zieht oft Zusatz- kosten, wie die Anschaffung eines zweiten Autos, mit sich. Legt man Wert auf eine gute Infrastruktur und kann sich mit einem urbaneren Lebensstil identifizieren, ist die Verbauung von Baulücken in der Stadt oder einer gewachsenen Dorfstruktur, sowie die Erweiterung eines Hauses in Zentrumslage eine attraktive Option. Hat man aber nun ein Stück Land gefunden, das die festgelegten Anforderungen erfüllt, tauchen weitere Fragen auf: Wer sind die Nachbarn? Gibt es viele Kinder oder ist es eine alternde Gemeinde? In jedem Fall sollte der wichtigen Entscheidung für ein Grundstück mehr als nur eine Besichtigung vorangehen. Verkehr, Lärm, Licht und andere Einflüsse ändern sich je nach Tageszeit und Wochentag. Versuchen Sie sich einen umfassenden Eindruck zu machen. DIE BESCHAFFENHEIT Für einen Laien oft schwer erkennbar sind Folgekosten, die dabei entstehen können ein Grundstück überhaupt bebaubar zu machen. Hanggrundstücke bedürfen einer genaueren Betrachtung in Bezug auf Baugrundstabilität und Hangwasser. Aber auch scheinbar ebene Parzellen können durch eine vorhandene Wasserproblematik oder schlechte Bodenbeschaffenheit hohe Kosten mit sich bringen. Für einen ersten Hinweis darauf kann ein Gespräch mit der Gemeinde und mit den Nachbarn oft Aufschluss bringen. Klare Aussagen können jedoch nur von Fachleuten nach einer entsprechenden Baugrunduntersuchung getroffen werden. Im Regelfall gilt jedenfalls: der/die BauherrIn trägt das Baugrundrisiko.

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