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Ortsbild anderswo


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„Umgebindehäuser“ in Obercunnersdorf

Ein Blick nach
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Eines der schönsten Ortsbilder Sachsens kann man im Denkmalort Obercunnersdorf in der Oberlausitz nächst Zittau erleben. Nicht weniger als 260 „Umgebindehäuser“ inmitten von gepflegten Gärten, umgeben von Holzzäunen, stehen hier in einer Talsenke und werden von den Besitzern mit viel Liebe und Traditions-Bewusstsein gepflegt. Dem Umgebindehaus, die typische Volksbauweise aus dem 17. bis 19. Jahrhundert, begegnet man noch überall in der so reizvollen Mittelgebirgs-Landschaft der Oberlausitz. Das Umgebinde ist eine Stützkonstruktion aus Holzbalken, oft kunstvoll verziert, die den Holzblockbau im Erdgeschoß umkleidet, darauf lagern ein Ober- oder Dachgeschoß aus Fachwerk, heute zum Teil mit aufwändigen kunstvollen Verschieferungsmustern versehen. Das Dorf ist ungemein lebendig und wird von den Besuchern und Gästen aufgrund seiner gemütlichen Herbergen und wegen des einmaligen Erscheinungsbildes sehr geschätzt. Die Oberlausitz hat die traurigen Zeiten der DDR, so scheint es, rasch überwunden und sich zu einem beliebten Tourismusgebiet gewandelt.

Text und Fotos: Wolfgang Milan, 1120 Wien

       
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