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| Der Generationswechsel |
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Der Generationenwandel
Wir allen kennen die Siedlungen,
die in den späten 60er und 70er Jahren entstanden sind: rasterförmig
angelegte Parzellen, offene Bebauung mit 3 Metern Abstand zur Grundstücksgrenze;
schnurgerade Straßenverläufe, die den Autofahrer zum Rasen
einladen. Allmählich kommt jedoch
Bewegung in diese Siedlungen, Bewegung in Form von Grundstücksverkauf
bzw. Grundstücksvererbung an die Kinder der Hausbesitzer
es findet ein Generationenwechsel statt. Es entsteht damit aber auch
die Möglichkeit für Gemeinden, einzelne Grundstücke zu
erwerben bzw. zu tauschen. Dies bedeutet, dass die Gemeinde einen Spielraum
erhält, in diesen Siedlungen gestalterische Verbesserungen durchzuführen.
Aber nicht nur neue Freiflächen können entstehen, genauso wird es möglich werden, die Straßen mit technischen Einbauten wie Mittelinseln, Fahrbahnverschwenkungen oder ähnlichen Maßnahmen verkehrsmäßig zu beruhigen. Und vielleicht wird es wieder möglich, kleine aber wichtige Fußwegverbindungen zwischen den Hauptstraßen herzustellen, indem neue Grundstücksbesitzer bereit sind, einen Streifen von 12 m Breite ihres Grundstückes abzutreten. Es gibt also durchaus Möglichkeiten,
auch in diesen Siedlungen wertvolle gestalterische Maßnahmen zu
setzen, die die Lebensqualität der Bewohner verbessern. Es liegt
an der Gemeinde, Maßnahmen zu setzen. Dementsprechend muss sie
natürlich darauf achten, welche Grundstücke dafür besonders
wertvoll sind, damit sie vorbeugend mit den Hausbesitzern erste Überlegungen
bzw. Gedanken besprechen kann. DI Walter Kirchler
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