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| Voraussetzungen für eine Verbesserung |
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Wenn es darum geht, eine
herkömmliche Siedlung in einen Bereich mit Lebensqualität
zu verwandeln, müssten sich einige Dinge ändern. Diese notwendigen
Anforderungen widersprechen jedoch in vielfacher Hinsicht den heutigen
Anschauungen, weshalb sie wahrscheinlich nicht leicht durchzusetzen
sein werden. Aber diskutieren sollte man sie zumindest. Anforderung
Nr. 1: Sprechen wir nicht mehr Die herkömmliche Siedlung
hat kein wie immer geartetes schützenswertes Ortsbild. Wie Kraut
und Rüben stehen dort Häuser durcheinander, die weder mit
Bautradition noch mit Niederösterreich besonders viel zu tun haben.
Das Satteldach in der Ausführung und Proportion der 80er Jahre
ist eher eine Verhöhnung historischer Vorbilder denn eine Anpassung
an die Tradition. Von Gebäudeproportionen ganz zu schweigen. Anforderung
Nr. 2: Überarbeiten wir Aus Anforderung Nr. 1 ergibt
sich die logische Folge, dass die Bebauungspläne für die Siedlungen
überarbeitet werden sollten. Denn wie man erkennt, kann man Schönheit
nicht verordnen. Anforderung
Nr. 3: Machen wir uns Unbestritten ist, dass die
meisten Siedlungshäuser der 60er bis 90er Jahre technisch und hinsichtlich
Wohnqualität völlig veraltet sind und großzügig
umgebaut werden müssen. Anforderung
Nr. 4: Fürchten wir uns nicht vor Laubbäumen. Einige Siedlungen gibt es ja
in Niederösterreich, die mittlerweile über einen beachtlichen
Bestand an mächtigen Bäumen verfügen. Doch generell ist
die Angst der Siedlungsbewohner vor dem Herbstlaub dermaßen groß,
dass dies Einzelfälle bleiben werden. Dabei helfen gerade Laubhecken,
Sträucher und große Bäume, die Optik der Siedlungsstrukturen
zu kaschieren. Und ein Sitzplatz im lauschigen Schatten ist auch nicht
zu verachten. Harald Böckl
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