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Während wir uns Gedanken machen, was uns auf dem Sektor der Baugestaltung in Zukunft alles erwartet und über die neuesten Trends in der Architektur noch diskutieren, steht eigentlich eines schon fest: Neue Bauformen haben längst Einzug gehalten in unserem Bundesland. Es ist verständlich, dass das da und dort zu Irritationen
und zu einer gewissen Unsicherheit führt, wie man mit diesen neuen
Gestaltungsformen umgehen soll. Wir stehen am Beginn einer Entwicklung in unseren Dörfern
und Siedlungen, wie sie spannender nicht sein kann: Einerseits haben viele
Gemeindeverantwortliche erkannt, dass die herkömmlichen Siedlungen
zu wenig Lebensqualität bieten. Andererseits fordern die gut informierten
Bauherrn von heute eine optimale Wohn- und Lebensqualität bei gleichzeitig
vernünftigen Preisen und geringen Energie- und Erhaltungskosten. Gute Baugestaltung bezieht sich nicht nur auf einzelne Objekte, sie muss genauso Bezug auf ihre Umgebung nehmen. Und genau so, wie ein Bauwerk aus dem Barock durchaus harmonisch neben einem der Renaissance stehen kann, so muss es uns gelingen, qualitätsvolle heutige Architektur neben die qualitätsvolle Architektur unserer Vorfahren zu stellen. Wenn Qualität und Harmonie vorherrschen, dann sind
Fragen, ob es sich um Sattel- oder Pultdächer handelt (oder handeln
muss), hinfällig. |
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