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Wer heute ein Haus baut, wünscht sich einerseits geringe Energiekosten und andererseits ein möglichst hohes Maß an Wohlbehagen in den eigenen vier Wänden. Zwei Wünsche, die sich mit einer einzigen Maßnahme auf einen gemeinsamen Nenner bringen lassen. Das Wundermittel ist, das Haus zur Sonne ausrichten. Mit anderen Worten: nicht viel mehr zu tun, als das Haus mit seinen Längsseiten etwa in Ost-West-Richtung zu positionieren, damit die Sonne in den kalten Wintermonaten eine große Süd-Fassade bescheinen kann. Das bringt nicht nur Einsparungen beim Energieverbrauch, sondern vor allem auch helle, sonnendurchflutete Räume im Winter, was schon einen wesentlichen Teil des gewünschten Wohlbehagens ausmacht. Grundvoraussetzung im wahrsten Sinne des Wortes ist der
richtige Baugrund. Nur eine Parzellierung, die auf die Besonnung künftiger
Häuser Rücksicht nimmt, kann Baugründe mit einer entsprechenden
Qualität zur Verfügung stellen. In einer Siedlung müssten
daher Ost-West-Straßen mit einer Süd-Orientierung der Grundstücke
geplant werden, während nur mehr die Erschließung der Wohngebiete
durch Nord-Süd-Straßen erfolgt. NÖ gestalten widmet sich aus diesem Grund dem besonderen Schwerpunkt sonnen-orientiertes Bauen. Mit Aufklärungsmaßnahmen auf unterschiedlichsten Ebenen werden wir die Grundlagen dafür schaffen, dass in unseren Siedlungen nicht nur die räumlichen Strukturen (durch definierte Straßenräume und damit gleichzeitig geschützte Privatbereiche) wieder einen Stellenwert bekommen, sondern dass es für jeden die Möglichkeit gibt, auf der Sonnenseite zu bauen. |
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