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Die „intelligente Siedlung“ schafft Räume,
sie trennt private und öffentliche Bereiche.
Voraussetzung dafür ist
die richtige Parzellierung.
Nähere Information dazu
bei „NÖ gestalten“ unter
02742/9005–15656.
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Bitte entwickeln Sie ein Konzept, wie die „geschlossene Bebauungsweise“ (oder ein „Bauen in der Zeile“) in Dörfern und Städten umgesetzt werden könnte.
Karina Scheffenegger,
3040 Neulengbach
Es ist äußerst begrüßenswert,
dass sich die Idee der „intelligenten
Siedlung“ dank Ihrer
Unterstützung immer mehr
durchsetzt (die „Alten“ wussten
es immer schon!). Es wäre
jedoch wichtig, in den gemauerten Abgrenzungen
zwischen den einzelnen
Grundstücken Schlupflöcher
für Igel & Co zu belassen.
Oder sollen noch mehr Arten
auf die „Rote Liste“?
Ingrid Mader,
3150 Wilhelmsburg
Besonders beeindruckt hat
mich die „intelligente Siedlung“ in Droß bei Krems – Gratulation dem Planer und
der Gemeinde. Ich finde, dieses
Projekt könnte „öffentlicher“ werden. Dazu könnte ich
mir vorstellen, dass der
ORF die Planung und die
Bauarbeiten als eine kleine
Serie bringt. Vielleicht würden
dadurch noch mehr Gemeinden,
Planer und Bauherren
erreicht.
Johanna Schaburek,
1100 Wien
Die „intelligente Siedlung“ stellt eine hervorragende Anregung
bei Neuerschließungen
dar. Ideen wären aber
auch gefragt, wie man die alten
Rastersiedlungen angenehmer
und schöner gestalten
könnte. Vielleicht fällt Ihnen
dazu auch etwas ein.
Gerlinde Zwirner,
2601 Sollenau
Ich möchte mich dem Leserbrief
von DI Paul Kandl vollinhaltlich
anschließen. Sollen
wir auch im ländlichen Bereich
soweit kommen, dass,
wie in der Großstadt, unser
Nachbar ein unbekanntes
Wesen ist?
Die Baustruktur, die Sie bevorzugen,
ist historisch bedingt,
aus einer Zeit, da die
Bewohner im esentlichen
am Ort ihres Wohnens auch
ihrer Tätigkeit nachgegangen
sind. Sei es im landwirtschaftlichen
oder auch im örtlichengewerblichen Bereich. Dabei
waren genug Nachbarschaftskontakte
im täglichen Leben
möglich und vorhanden.
Nun, da die meisten Bewohner
auswärts tätig und daher
nur abends oder erst am Wochenende
anwesend sind, fällt
diese Möglichkeit weg. Wenn
nun in diesen bescheidenen Anwesenheitszeiten sich das
Leben nur innerhalb der eingemauerten
Flächen abwickelt,
ist keinerlei Berührung
mit den Anrainern gegeben.
Glauben Sie wirklich, dass
das Vermeiden eines freundlichen
Grußes oder ein paar
netter Worte über einen
durchlässigen Gartenzaun ein
ideales Ziel darstellt?
Betrachten Sie diese Problematik
auch mal aus dieser
Sicht (eingemauerte „Zugroaste“ haben mehr Probleme)
und gehen Sie in einer der
nächsten Ausgaben Ihrer an
sich guten Broschüre darauf
ein.
DI Josef Graf
3370 Ybbs
Die Mauern sind nicht rund um den
Garten gedacht, sondern nur in
Hausnähe (Sitzbereich). Wir glauben,
dass die herkömmlichen Rastersiedlungen
gerade wegen ihrer „Durchlässigkeit“ die Nachbarschaftsprobleme
verstärken (Lärm, fehlende Privatsphäre
etc.). Schafft man Räume mit Rückzugsmöglichkeiten,
dann können sich
die Bewohner aussuchen, wann, wie
und ob sie mit den Nachbarn kommunizieren
möchten – was interessanter
Weise zu einer deutlich verbesserten
Beziehung der Einwohner zueinander
führt. Nachweislich sind die Streitigkeiten
zwischen Nachbarn dort am
häufigsten, wo man einander nicht
aus dem Weg gehen kann, nämlich in
der Rastersiedlung, deren Thujenhecken
zwar auch für Abgrenzung
sorgen sollen, es aber nicht so gut
schaffen wie beispielsweise eine Mauer
oder ein Nebengebäude. Die
Hecken rund um die Grundstücke
zeigen ja sehr deutlich, dass Abgrenzung
erwünscht ist – sie funktioniert
durch Pflanzen halt nur mangelhaft.
Die Redaktion
In Ausgabe 125 ging es ab
Seite 6 um Siedlungsgestaltung.
Die Zeichnung, die Sie
dort brachten, erinnert mich
an unsere wendischen (auch
sorbisch genannten) Höfe.
Zur Straße hin ist das Haus
wie eine Mauer mit einer
großen Einfahrt. Dahinter
befinden sich dann die abgeschlossenen
Innenhöfe, windund
blickgeschützt. So eine
Dorfzeile gibt es bei uns im
Nachbardorf, sie wurde als
Arbeitersiedlung anfangs des
20. Jahrhunderts gebaut.
Andreas Trepzik,
Lausitz (D)
Sie bringen in Ihren Broschüren
sehr schöne Gestaltungslösungen
für den Bau
neuer Wohnhäuser. Was das
Ortsbild betrifft, sind seit
dem Zweiten Weltkrieg neue
Formen entstanden. Die „Häuselbauer“ hatten den
Wunsch nach einem eigenen
Heim mit einem kleinen Garten
und „Abschottung“ von
den Nachbarn. Diese Art der
Dorfgestaltung fordert viel Bauland und lange Strecken
für Straßen und sonstige öffentliche
Anlagen, wie Kanal,
Stromversorgung etc.
In früherer Zeit wurden die
Häuser eng aneinander gebaut,
was auch wärmetechnische
Vorteile brachte. Es gibt
aber schon wieder Häuserzeilen,
die nach diesem Muster
erbaut werden, beispielsweise
in Krems.
Ing. Josef Garscha,
3508 Paudorf
Nur zustimmen kann man
den Artikeln zur intelligenten
Siedlung. Bei Fahrten durchs
Land schmerzt es oft zu sehen,
wie eine schöne Landschaft
ganz hässlich zersiedelt
wird. Es ist zu hoffen, dass
diese Unsitte einmal aufhört.
Weiter so mit den guten
Beiträgen!
Richard Pfister,
1220 Wien
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