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| (Siedlung, Teil 6) Neue und alte Innenhöfe . . . |
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Zwei Punkte sind die Grundlage einer Siedlung, die
ein hohes Maß an Wohnqualität bieten soll: einerseits die
Möglichkeit, Räume zu definieren und zu gestalten, also öffentliche
Flächen (Straße, Gehsteig etc.) vom Privatbereich durch bauliche
Maßnahmen zu trennen. Und andererseits die Möglichkeit, die
Häuser so zur Sonne auszurichten, dass sie im Winter einen sonnendurchfluteten
Lebensraum bieten. Beide Punkte sind leicht zu erfüllen, wenn alle
Beteiligten am gleichen Strang ziehen: Ihre Zuschriften richten
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Privatsphäre genießen, damit man umso bewusster miteinander kommunizieren kann nämlich dann, wenn man es selbst möchte, und nicht dann, wenn der Nachbar Lust hat, die Anzahl der Zuckerwürfel zu zählen, die man zum Kaffee nimmt. Ein Grundsatz, der heute mehr denn je gilt. Wie man Privatsphäre schafft, können wir an
unseren alten Straßendörfern ablesen. In Ausgabe 104 unserer
Broschüre NÖ gestalten" (siehe auch Siedlung, Teil
5) haben wir eine Zuschrift veröffentlicht, die ein enormes Echo
bei unseren Lesern ausgelöst hat: Eine neue Siedlung in Auggenthal
(Gemeinde Haugsdorf) hat diese alten Strukturen aufgegriffen und zur
Zufriedenheit der Bewohner umgesetzt. Jeder Typ Haus hat in einer Siedlung dieser Art Platz, vom Fertigteilhaus bis hin zum maßgeschneiderten Architektenhaus. Die geschlossen wirkende Straßenfront schafft klar definierte Räume, wie wir sie von alten Dorfzeilen her kennen. Was die Größe der Grundstücke betrifft, müssen Gemeinden die regionalen Unterschiede berücksichtigen: Bei billigem Bauland sind kleine Grundstücke nur schwer zu verkaufen, während man in hochpreisigen Lagen schon mit vier- oder fünfhundert Quadratmetern das Auslangen finden wird. Kostenlose Beratung für
Gemeinden
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