Diverse Tipps

 

  Inhalt:
 

Gesamtkosten
Schwimmteich als Alternative zum Pool
Wertminderung eines Grundstückes
Tipps zum Geldsparen: Der Keller
Wie sinnvoll ist eine Garage?
Die Sanierung feuchter Wände
In aller Kürze

 

Gesamtkosten:
  Beim Bauen muss man schauen, sonst kommt man in des Teufels Klauen, sagte schon Abraham a Santa Clara. Bevor Sie mit der Detailplanung anfangen, sollten Sie sich eine möglichst genaue Übersicht verschaffen, welche Kosten entstehen werden. Diese Aufstellung soll Ihnen dabei einen Anhaltspunkt geben.

Grundstück inkl. Provision, Notar etc. 10%
Aufschließungskosten: 2%
Baunebenkosten: 13%
Baukosten:
Rohbau + Fassade: 45%
Ausbau: 25%
Außenanlagen:5%

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Schwimmteich als Alternative zum Pool:
 

Eine aus mehreren Gründen sinnvolle Alternative zum herkömmlichen Swimmingpool ist ein sogenannter Schwimmteich: ein Teil dieses Teiches ist wie ein „normaler“ Swimmingpool zu verwenden, die andere Hälfte gehört der Natur, die durch spezielle Bepflanzung das Wasser klärt. So erspart man sich Filter und hohe Erhaltungskosten.

Gleichzeitig sorgt der Teich für eine artenreiche Fauna und Flora, die um ein vielfaches attraktiver ist als die Betonwände eines Pools. Ganz nebenbei hat man im Winter eine herrliche Eislauffläche.

Die Mehrkosten für die Errichtung hat man in ein paar Jahren durch Einsparungen bei der Erhaltung wieder herinnen.

Allerdings sollte man zum Anlegen eines Schwimmteiches unbedingt einen Fachmann zu Rate ziehen, da zahlreiche Punkte für ein Funktionieren dieses besonderen Biotops beachtet werden müssen.

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Wertminderung eines Grundstückes:
 

Vor dem Kauf eines Grundstückes sollten Sie unbedingt im Grundbuch nachsehen, ob Servitute (z. B. aufgrund unterirdischer Leitungen) eingetragen sind. Dies mindert nämlich den Kaufpreis, da spätere Warte- und Grabungsarbeiten zu Beeinträchtigungen führen können und Sie nebenbei durch Leitungen in Ihrer (Garten-) Gestaltungsfreiheit eingeschränkt sind.
Allerdings sind die im Grundbuch eingetragenen Nutzungsarten (z. B. „Baugrund“) nur Schall und Rauch. Darüber gibt wiederum nur der Flächenwidmungsplan Auskunft.

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Tipps zum Geldsparen: Der Keller
 

Ein Relikt aus dem vergangenen Jahrhundert, als es keine Kühlschränke gab und Brennmaterial trocken im Haus gelagert werden sollte. Auch die Waschküche war dort untergebracht. Zudem war er oft notwendig, um die Wohnebene so weit aus der Erde herauszubringen, dass es keine Probleme mit der Feuchtigkeit gab.

Heute gibt es Kühlschränke, Waschmaschinen, Zentralheizungen und gute Feuchtigkeitsisolierungen – somit also nur mehr sehr wenige Gründe, einen Keller zu bauen. Hier ein paar Gedanken für Ihre persönliche Entscheidung.

Räume wie „Kellerstüberl“ oder Sauna können auch in einem Nebengebäude oder in einem größer gebauten Haus untergebracht werden. Denn der Unterschied in den Baukosten ist beachtlich: ein durchschnittlicher Keller kostet ca. 40.000,– Euro, eine durchschnittliche Fundamentplatte nur ca. 9.000,– Euro. Die somit eingesparten 31.000,– Euro können Sie beispielsweise in ein etwa 30 m² großes Nebengebäude (EUR 1.000,– pro m²) oder in eine Vergrößerung Ihres geplanten Hauses um 17 m² (EUR 1.800,– pro m² bei einer schon recht gediegenen Ausstattung) investieren.

Zweifellos sinnvoll ist ein Keller in Hanglage, weil zumindest ein Teil davon als vollwertiger Raum genutzt werden kann.

Bedenken Sie: Alle Dinge, die üblicherweise im Keller untergebracht sind, können um den gleichen Preis auch im Erdgeschoß oder in Nebengebäuden Platz finden. Der angenehme Nebeneffekt: man spart sich, die Wäsche treppauf, treppab zu schleppen, man ärgert sich nicht grün und blau, wenn Materialien nur umständlich in die Keller-Werkstatt gebracht werden können.

Wer jedoch eine sinnvolle Nutzung des Kellers plant, der wird mit günstigen Quadratmeterpreisen von etwa 400,– Euro belohnt.

Sollten Sie eine sinnvolle Kellernutzung kennen oder vorhaben (abgesehen von Lagerung alten Gerümpels oder der eingangs erwähnten Raumfunktionen, die anderswo besser untergebracht sind), dann planen Sie den Keller auch entsprechend.

Wer eine Kellertreppe als steile „Nottreppe“ plant, sollte lieber auf den Keller verzichten. Sie werden sich sonst wöchentlich ärgern, wenn Sie eine Kiste Bier oder Mineralwasser dort hinunterschleifen müssen.

Die Kellertreppe sollte so ausgeführt sein wie eine normale Wohnraumtreppe, also Stufen mit etwa 17 cm Höhe und einem Auftritt von 30 cm. Möglichst keine gedrehte Treppe, sondern mit Podest. Die Räume sollten so gut wie möglich mit natürlichem Tageslicht belichtet werden, was durch fertige Lichtschächte problemlos möglich ist. Denken Sie auch an möglichst große Fenster und einen Zugang zum Keller direkt vom Garten.

Noch ein Tipp: Verzichten Sie auf Mauern, die aus statischen Gründen nicht unbedingt notwendig sind. Wenn Sie etwas abtrennen wollen, können Sie dies preiswert und einfach mit einer Holzwand tun – die lässt sich bei geänderten Nutzungswünschen nämlich leicht zerlegen und an anderer Stelle neu aufbauen.

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Wie sinnvoll ist eine Garage?
 

Gleich vorweg: diese Frage kann nur jeder für sich selbst beurteilen. Als Grundlage für Ihre Überlegungen hier ein paar Gedanken zum Thema Garagenbau.

Eine Garage ist ein relativ kostspieliges Bauwerk – ein paar Zehntausend Euro sind schnell weg. Betrachtet man den rein finanziellen Aspekt, so rechnet sich die Garage durch den etwas höheren Verkaufswert eines garagengepflegten Wagens nicht.

Unbestritten von Vorteil ist eine Garage, wenn Eis und Schnee das morgendliche Wegfahren ungemütlich machen oder erschweren. Ein garagierter Wagen braucht nicht so lange, um warm zu werden. Also eindeutig ein Vorteil für Mensch und Maschine.

Allerdings: wie viele eiskalte Tage mit Schnee und Eis gab es in unseren Breiten in den letzten Jahren in den milderen Gegenden unseres Bundeslandes? Findige Köpfe hängen an solchen Tagen in ihr nicht garagiertes Auto einen Heizlüfter, den man eine Viertelstunde vor dem Wegfahren vom warmen Haus aus einsteckt – und schon erspart man sich das Eiskratzen und steigt in einen angenehm temperierten Wagen.

Mit einer Standheizung verfügen Sie darüber hinaus z. B. über eine Einrichtung mit der Sie Ihr Auto nicht nur zu Hause, sondern auch vor der Heimfahrt temperieren und die Scheiben enteisen können.

Eine ausgezeichnete Alternative zu einer Garage ist daher ein überdachter Stellplatz, ähnlich einer Pergola. Die Holzsteher lassen sich übrigens mit Kletterpflanzen beranken, wodurch sich ein noch besseres Bild ergeben kann.

Eine Garage braucht relativ viel Grundfläche und wird nur relativ kurze Zeit (meist nachts) genutzt. Den Rest des Tages verstellt sie den ohnedies meist viel zu kleinen Garten. Dies spricht wieder für den überdachten Stellplatz, der mit viel weniger Raum auskommt.

In einer Garage werden oft viele Materialien (verbotener Weise!) gelagert, Werkstatt und Werkzeug finden dort einen (meist schlechten) Platz.

Eine Alternative wäre: gedeckter Abstellplatz und zusätzlich Schuppen oder Pflanzhaus bzw. Werkstatt an passender Stelle im Garten. Beide zusammen sind nicht teurer als die Garage (eher im Gegenteil) und meist auch viel sinnvoller (weil flexibler).

Wenn schon Garage, dann auch groß genug, also großzügig planen!

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Die Sanierung feuchter Wände:
 

Wer ein altes Haus saniert, hat in der Regel ein ganz besonderes Problem: die Feuchtigkeit. In den meisten Fällen werden jedoch völlig falsche Sanierungsmaßnahmen ergriffen.

Geht man dem Übel nämlich auf den Grund, erkennt man bald, warum die Wände feucht sind. Alte Häuser haben über Jahrzehnte, oft Jahrhunderte „funktioniert“, ehe man in den 60er Jahren mit „modernen“ Baustoffen, wie Resopalplatten an den Wänden und Kunststoffbelägen am Boden die Feuchtigkeit „einsperrte“. Konnte sie davor durch den Holzfußboden in die Raumluft verdampfen (und somit für einen gesunden Feuchtigkeitsgehalt der Luft von etwa 60% sorgen), musste sie sich von da an einen neuen Weg suchen – durch die Mauern ins Freie.

Oft genügt es schon, diese dampfsperrenden Beläge zu entfernen und einen neuen Bodenaufbau (Rollierung, dampfdurchlässiges Flies, feuchtigkeitsbeständige Wärmedämmung wie z. B. Perlite und darüber einen nicht versiegelten Holzboden) aufzubringen, um die Feuchtigkeitsschäden in der Mauer zu beseitigen. Zusätzlich sollte die Erde rund ums Haus bis zum Fundament abgegraben werden (Fachfirma!), um das Mauerwerk einige Wochen oder Monate austrocknen zu lassen. Anstelle des „Traufenpflasters“, das die Ursache für viele Feuchtigkeitsschäden sein kann, weil es das Eindringen der Feuchtigkeit nicht verhindert, jedoch das Austrocknen des Erdreiches erschwert, sollte man mit Erde zuschütten und nur im obersten Bereich (als Spritzschutz) eine Rollierung (etwa 10 cm) aufbringen.

Die Kosten für einen „Sanierputz“ können Sie sich getrost sparen: er saniert nicht, er kaschiert lediglich das Feuchtigkeitsproblem, das mit einer Verzögerung von ein paar Jahren wieder auftritt.

Ungeeignet sind meist auch die in Baumärkten angebotenen Verfahren zur Mauertrockenlegung. Diese Arbeiten können nur von einer Fachfirma nach vorheriger Mauerwerksanalyse durchgeführt werden.

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In aller Kürze:
 

Lebensgewohnheiten neu überdenken!

Wer plant, neigt dazu, entweder seine bisherigen Gewohnheiten im Maßstab 1:1 auf sein neues Zuhause zu übertragen – oder einen komplett neuen Lebensstil zu erfinden. Letzteres ist eine besondere Gefahr: es werden dabei oft Situationen konstruiert, die im totalen Gegensatz zu den Bedürfnissen und Notwendigkeiten stehen: bis hin zu einem Wohnzimmer, aus dem die eigenen Kinder ausgesperrt werden . . .

Wintergärten: nicht heizen!

Nur ein ungeheizter Wintergarten ist energietechnisch sinnvoll. Alles andere sind Erweiterungen des Wohnraumes, die sehr teuer und aufwendig gebaut werden und im Betrieb auch einiges kosten. Detaillierte Informationen bei den Seminaren von „NÖ gestalten“.

Tägliche Kontrolle!

Mindestens einmal täglich sollte man einen Baustellenbesuch machen und mit demjenigen sprechen, der die gerade laufenden Arbeiten leitet.

„Heiße Tipps“

Sogenannte „heiße Tipps“, wie man etwas einfacher und daher billiger machen könnte, sollten immer mit Vorsicht behandelt werden. Am besten informieren Sie sich mehrfach!

Termine nur schriftlich!

Termine mit Professionisten unbedingt schriftlich fixieren. Besonders überall dort, wo witterungsmäßig etwas passieren kann, wenn die Arbeiten nicht zeitgerecht ausgeführt wurden.

Änderungen sind teuer!

Vorsicht bei Änderungen, die im Zuge von Baustellenbesuchen plötzlich als notwendig erscheinen. Sie sind Abweichungen von den bestehenden Anboten und kosten in der Regel sehr viel zusätzliches Geld.

Alles in einer Hand:

Bei Flachdächern sollte mit deren Ausführung eine einzige Firma beauftragt werden. Wenn man versucht, hiebei mehrere Firmen selbst zu kombinieren, ist es faktisch unmöglich, im Nachhinein Schäden und deren Verursacher genau zu definieren.

Elektrische Ströme:

Vorsicht bei Kombinationen von Metallen (z. B. Kupfer und Eisen). Es können dabei elektrische Ströme entstehen, welche zur baldigen Verrottung des Materials beitragen.

Gartentipp: Sonne und richtiger Pflanzenabstand

Nehmen Sie bei der Sortenwahl von Obstbäumen Rücksicht auf die Umgebung des Pflanzortes und des Altobstbestandes. Bevorzugen Sie sonnige Hänge und vermeiden Sie Schattenlagen. Wählen Sie den richtigen Pflanzenabstand (7–12 m von Baum zu Baum).

Was Ameisenhaufen am Grundstück verraten:

Wenn Sie einen Baugrund kaufen wollen, der auffällig viele und hohe Ameisenhaufen aufweist: lassen Sie sich von einem Radiästheten beraten, denn Ameisen bauen ihre Hügel am liebsten auf Strahlungskreuzungen.

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