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| Wintergärten: | |
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Wenn Sie die Broschüre NÖ gestalten lesen, wissen Sie ohnehin um die Problematik einer optimalen Konzeption Ihres Hauses hinsichtlich der aktiven und passiven Solarenergienutzung. Es kann jedoch nicht oft genug gesagt werden, dass lediglich die Anordnung großer Glasflächen (natürlich möglichst südorientiert) noch lange keine Gewähr dafür ist, dass Sie den Energiehaushalt Ihres Objektes verbessert oder optimiert haben. Dazu ist es nämlich notwendig, sämtliche Faktoren zu berücksichtigen, und das beginnt bei der Ausrichtung des Objektes an sich, geht über die Konstruktion und die Anordnung der einzelnen Wohnfunktionen, die verwendeten Materialien, das gewählte Heizsystem und vieles andere mehr. Genauso wichtig ist jedoch auch das Benutzerverhalten. Erst das optimal vernetzte Zusammenspielen sämtlicher Faktoren gewährleistet ein sinnvolles Endergebnis. Volkswirtschaftlich wenig sinnvoll (da hohe Energiekosten), jedoch von vielen als die Maximierung von Wohnqualität angesehen, ist ein großvolumiger beheizter, verglaster Wohnraum. Ein Wintergarten im klassischen und energietechnisch richtigen Sinne ist demgegenüber ein Raum, der nicht zur ganzjährigen Bewohnung genutzt wird und dazu dient, durch die Pufferung von Sonnenenergie die Heizkosten zu minimieren. |
| Aufschließungskosten: | |
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Was bekomme ich dafür? Die oftmals geäußerte Meinung, ein aufgeschlossenes Grundstück sei eines, für das keine Kosten mehr für Wasser-, Kanal-, Strom-, Gas- und Telefonanschluß etc. zu leisten sind, erweist sich meist als falsch. Die Aufschließungsabgabe ist eine einmal zu entrichtende Gemeindeabgabe. Sie wird von der jeweiligen Gemeinde vorgeschrieben und dient lediglich dazu, über den sogenannten Einheitssatz die durchschnittlichen Herstellungskosten einer 3 m breiten Fahrbahnhälfte, eines 1,25 m breiten Gehsteiges sowie Maßnahmen wie Oberflächenentwässerung und Beleuchtung der Fahrbahnhälfte und des Gehsteiges abzudecken. Sämtliche andere Anschlüsse (Wasser, Kanal, Strom etc.) sind darin nicht enthalten und werden gesondert verrechnet. Wenn Sie daher ein bereits aufgeschlossenes Grundstück angeboten bekommen, erkundigen Sie sich genau, was der jeweilige Verkäufer darunter versteht. |
| Unterschied bei Putzuntergründen: | |
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Putzuntergründe oder -träger sind Baustoffe, auf denen der Vorspritzmörtel haftet. Man unterscheidet zwischen gleichen und ungleichen Putzuntergründen, je nachdem, ob die Fassadenfläche aus dem selben Material oder aus verschiedenen Baustoffen besteht. Aufgrund der unterschiedlichen Wärmedehnung der Baustoffe kommt es zu Spannungen und in weiterer Folge zu Rissen. Diese können verhindert werden, wenn man Armierungsgewebe in den Grobputz (Grundputz) einlegt. Die bessere Lösung ist aber sicher, über die ganze Fassade das selbe Material als Putzuntergrund zu verwenden. |
| Der Balkon als Kühlrippe: | |
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Noch immer werden Balkone gerne und leider nur
allzu oft falsch gebaut. Eine Balkonplatte, die direkt mit der
Mauer bzw. einer Geschoßdecke verbunden ist und keine Wärmeisolation
zum Gebäude aufweist, ist eine Kühlrippe. Kostbare
Heizenergie wird hier buchstäblich in die Luft geschleudert. Haben Sie sich übrigens schon überlegt,
Da gibt es Balkone, die einen direkten Zugang nur vom Schlafzimmer haben, weil man gedacht hatte, man werde darauf frühstücken. Leider ist es beim Wunschdenken geblieben. Diese Balkone werden nur zweimal, dreimal jährlich benutzt, weil sie für die Frühstücksbereitung unpraktisch sind, da die Küche einen Stock tiefer und am anderen Ende des Hauses liegt und außerdem die Terrasse für diesen Zweck viel besser geeignet ist. Und dann gibt es Balkone, die so schmal sind, dass man kaum zu viert bequem sitzen kann. Ganz abgesehen davon, dass viele Balkone straßenseitig gebaut werden und so keinerlei Sichtschutz bzw. Privatsphäre ermöglichen. Ob sich da jemand beim Sonnenbaden wohlfühlt? Unser Tipp, wenn Sie einen Balkon bauen wollen: fragen Sie Balkonbesitzer, wie und ob sie ihn benutzen, wie die Zimmer dahinter angelegt sind. Unsere Berater helfen Ihnen übrigens gerne weiter, wenn Sie wissen wollen, ob ein Balkon für Sie Sinn macht, wie er auch optisch eine Bereicherung sein kann und wie man die Wärmedämmung am besten anlegt. |
| Traufenpflaster: Mehr Schaden als Nutzen: | |
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Wer glaubt, sein Haus trocken zu halten, indem er ein Traufenpflaster (meist aus Waschbetonplatten oder sonst in einer Form fest betoniert und versiegelt) rund ums Haus legt, der irrt: das Wasser kommt genauso zur Hauswand, eben erst einen Meter weiter unten. Und zusätzlich bietet die dichte Oberfläche einen ausgezeichneten Schutz gegen das Verdunsten. Somit bleiben die Wände länger feucht als ohne diese aufwendige Schutzmaßnahme. Daher: wo ein Weg in Hausnähe notwendig ist, offen und durchlässig gestalten (Platten im Sandbett) oder einen Abstand zur Hausmauer einhalten. Als Spritzschutz entlang der Hausmauer eine dünne Schicht Rollierung aufbringen. |
| Drainage: hier läuft viel falsch | |
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90 Prozent aller Drainagierungen rund ums Haus sind
nicht nur falsch ausgeführt, sondern auch völlig sinnlos. Uns ist ein Fall bekannt, da wurde einem Bauherren, dessen Haus sich am höchsten Punkt eines Hügels befindet, vom Baggerunternehmer geraten, vor dem Zuschütten eine Drainage zu legen! Drainagen müssen ein Gefälle von mindestens 2 cm pro Meter aufweisen und einen Auslauf in einen Sickerschacht oder eine ähnliche Wasserableitung besitzen. Die Einleitung des Drainagewassers in die Kanalisation ist verboten. An jeder Ecke des Hauses ist ein Putzschacht vorzusehen,
damit der Drainageleitung jährlich gespült werden kann. Die Drainagerohre dürfen nicht oberhalb der Fundamentoberkante liegen. Wird nur einer dieser Punkte nicht befolgt oder nicht richtig ausgeführt, verkehrt sich die Wirkung der Drainage ins Gegenteil: sie sorgt für eine gute Bewässerung des Hauses. |
| Sparen am falschen Platz: | |
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Grundfehler Nummer eins beim Bauen: Es wird am falschen Platz gespart. Eigenartiger Weise werden gerade in Ostösterreich die meisten Häuser noch immer in Eigenplanung errichtet. Den von der NÖ Bauordnung vorgeschriebenen Stempel besorgt man sich dann meist kostengünstig. Noch immer glauben die meisten, dass ein professioneller Planer mehr kostet, als er bringt. Das Gegenteil ist der Fall: Ein guter Planer spielt sein Honorar selbst herein, vor allem dann, wenn er auch Ausschreibung und Abrechnung macht. Sie würden staunen, wenn Sie den Unterschied zwischen eigener Ausschreibung (die es meist nicht gibt; viel schneller ist man ja, wenn man den Sonderangeboten auf Flugzetteln hinterherrennt) und einer professionellen Ausschreibung sehen könnten. Die Preisunterschiede sind gewaltig. Nebenbei kann der Planer die Qualität der Ausführung besser beurteilen als Sie. Und abgesehen von der finanziellen Seite: ein guter Planer geht nicht nur auf Ihre Wünsche ein, sondern er korrigiert Ihre vielleicht falschen Vorstellungen und verhilft Ihnen zu einem Haus, das bei gleicher (oder sogar geringerer) Quadratmeteranzahl eine wesentlich höhere Lebensqualität bietet. Selbstgestrickte Grundrisse weisen meist viele funktionelle und gestalterische Mängel auf, dessen Tragweite nur ein geschulter und erfahrener Planer erkennt. Man soll daher nicht 3x bauen sondern 1x gut und professionell planen! Bedenken Sie bei einem Quadratmeter-Preis von EUR 1.800 sparen Sie sich EUR 9.000, wenn Sie nur 5 m² (!!) Grundrissfläche nicht bauen und diese durch eine bessere Anordnung (kleine Gangflächen oder bessere Raumproportionen etc.) ersetzen. Mit einem Schlag rechnet sich der Planer von selber und darüber hinaus weist Ihr Haus eine bessere Gesamtkonzeption und Wohnqualität auf! |
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NÖ gestalten, Amt der NÖ Landesregierung,
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