Baujuwele

Bis in die 1960er-Jahre beherbergte das herrschaftliche, jedoch desolate Gebäude Familien in mehreren Mietwohnungen. Nach der 1962 bis 1969 erfolgten Renovierung entstand in kongenialer Zusammenarbeit von Sammler Otto Meißinger und Dr. Kurt Schaefer – seines Zeichens Architekt und Modellbauer – auf Vereinsinitiative 1970 das bis heute mustergültig geführte Schifffahrtsmuseum Spitz.
Der künstlerische Leiter Andreas Gergen positioniert das Haus vorwärtsweisend: „Die Bühne Baden steht für Musiktheater mit Strahlkraft – weit über die Grenzen Badens und Niederösterreichs hinaus. Die Bühne Baden soll ein Ort bleiben, an dem Qualität, Emotion und künstlerischer Anspruch Hand in Hand gehen, mit exklusiven Produktionen, mutigen Erstaufführungen und einem klaren internationalen Blick.“
Allgegenwärtig zeigt sich in Österreichs größter erhaltener mittelalterlicher Anlage die Präsenz einer Lilie, die sowohl in christlicher Symbolik vielschichtige Bedeutung trägt als auch besonderen heraldischen Wert besitzt.
Manche Orte entfalten ihre wahre Pracht erst auf den zweiten Blick. Denn nicht nur Prunkstiegen oder reiche Stuckdecken sind ein Kriterium für Erhabenheit. Das barocke Liechtenstein-Schloss Wilfersdorf im nördlichen Waldviertel beeindruckt durch Kontinuität und Nachhaltigkeit. Das gesamte Obergeschoß ist seit 2002 unter dem inhaltichen Schwerpunkt der fürstlichen Dynastie einer musealen Nutzung gewidmet.
Errichtung als Höhenburg mit dem romanisch-gotischen Burgkern im 12. Jahrhundert. Erweiterung in der Ära der Renaissance (um 1530), in das Barockzeitalter mit Umbauten ab der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts, die unter Baumeister Georg Wolff erfolgten, sowie in die Phase der Adaptierung 1867–1878 im Zuge einer Restaurierung durch Baurat Ludwig Wächtler, dem Ottenstein seine historisierenden rot-weiß-roten Fensterländen wie auch die Umwandlung der Turmdächer von ihrer barocken Zwiebel- in spitze Kegel- bzw. Zeltform verdankt.
Bauherr des Landsitzes in Neustift bei Scheibbs, dessen Bauzeit bei Dehio auf 1835–1840 datiert wird, war Moriz Graf Almásy (1808–1881).
Die romantisch gelegene Luisenmühle wüsste gewiss vieles zu berichten, könnte man ihr Gemäuer, das schon das Barockzeitalter erlebt hat, zum Erzählen bringen,
Das offene Tor dieses Ortes der Gastfreundschaft gleicht einem herzlichen Gruß.
Wundersame Legenden ranken sich um die Entstehung der Marienkirche
Besichtigen Sie das Wahrzeichen von Fischamend bei einem Besuch des liebevoll gestalteten Heimatmuseums
Von Dechant und zugleich Archivar Alois Plesser im Jahr 1915 als „der ansehnlichste und interessanteste Hof im Ort“ bezeichnet.