Verwunschenes Niederösterreich

Besondere Ort in Niederösterreich, verwunschen, geheimnisvoll und wunderschön.

In nächster Nähe der Pfarrkirche am südöstlichen Ausgang des Ortes befindet sich der sogenannte Freihof. Seit 1981 ist der „Freihof“ im Besitz der Familie Angerer. Die Musiker Paul und sein Sohn Christoph Angerer gründeten 1982 das Concilium musicum Wien, um Werke des 18. Jahrhunderts zu musizieren. Und hier schließt sich der Kreis, denn heute dient der Unternalberner Freihof nicht nur als wohlgestaltetes Familiendomizil, sondern ist auch ein Ort für feine Konzerte aus dem Œ uvre fast vergessener Komponisten und selten gespielter Werke der großen Klassiker.
Wullersdorf dürfte insbesondere Freunden von Alfred Komareks Polt-Romanen als Originalschauplatz mit der malerischen Greißlerei Habesam wohlbekannt sein.
Etwas abseits der barocken Pfarrkirche und wie diese weit über die Donau hinweg in das Tullnerbecken schauend, befindet sich das ebenfalls unter Denkmalschutz stehende ehemalige „Totenhäusl“, also ein kleiner überdachter Raum, der meist Karner und mancherorts auch „Seelhaus“ genannt wird. Dabei handelt es sich ursprünglich um eine 1804 errichtete, und auch als Leichenschauhaus genutzte Kapelle.
vom Niemandsland zur Kulturbrücke
Mittelalterliche Festung und Ort der Kraft
Engagierte Bauherrn und gute Handwerker liefern ein überzeugendes Ergebnis
Märchen und Sagen erzählen von klappernden Mühlen, schönen Müllerstöchtern und fleißigen Müllern. Wir wollen uns hier der so genannten Voglsangmühle widmen:
Baugeschichtlichen Untersuchungen zu Folge stammt der Gründungsbau aus den Jahren 1180 bis 1220, also der Spätromanik.
Zwischen den grünen Hügeln des Wechsellandes ragt stolz und mächtig die Burg Feistritz empor. Bot sie im Mittelalter vor allem Schutz gegen den Ansturm fremder Truppen, so öffnet sie heute ihre Tore für Gruppenveranstaltungen und friedvolle Kunstgenießer.
Es braucht nicht immer Schlösser, Burgen oder herrschaftliche Villen. Auch ein historischer Gutshof ist ein interessantes Kulturgut und lädt ein, sich mit seiner speziellen Architektur und Geschichte näher auseinanderzusetzen. In Langmannersdorf, einem Teil der Gemeinde Weißenkirchen an der Perschling im Bezirk Sankt Pölten, haben wir den in liebevoller Detailarbeit restaurierten Hof aus dem 15. Jahrhundert entdeckt.
Wir waren in Engelschalkesdorf* Einen Ort dieses Namens sucht man heute auf einer Landkarte Niederösterreichs vergeblich. Doch bis zum Hochmittelalter hieß die an Mödling grenzende Gemeinde tatsächlich so. Eine Zeitreise in eines der ältesten Häuser von *Maria Enzersdorf.
Ein altes Bauernhaus im nördlichen Waldviertel wurde zum Refugium für ein Wiener Architektenpaar, das sich beruflich hauptsächlich mit Bauen im Bestand und den damit verbundenen Besonderheiten beschäftigt.